Stones-News 2002

25. Jan. 2002 Mick Jagger als Produzent: Loben und Lügen
27. Jan. 2002 "Wetten, dass ...?"
27. Jan. 2002 Paul McCartney und Mick Jagger wollen für Queen gemeinsam auftreten
29.Mrz. 2002 "Sun": Mick Jagger droht Ronnie Wood mit Rausschmiss
05. Apr 2002 Rolling Stones helfen dem Ex-J.Geils-Sänger Peter Wolf 
16. Apr. 2002 Bon Jovi und Keith Richards ehren Country-Sänger Willie Nelson
02. Mai 2002 Gerüchteküche brodelt: Rolling Stones im Herbst auf Tour?
03. Mai 2002 Rolling Stones: Tournee-Auftakt im Luftschiff? 
05. Mai 2002 Rolling Stones gehen wieder auf Welt-Tour - erstmals in China 
04. Juni 2002  Weltstars in Hallen bald unbezahlbar - Dennoch mehr Besucher
Mick Jagger wird von der Queen geadelt
10. Juli 2002 Gimme Shelter»: Nach dreißig Jahren die unzensierte Fassung
11. Juli 2002 40 Jahre Rock'n'Roll: Rolling Stones  
20. Juli 2002 Rolling Stones proben in Toronto für Nordamerika-Tour
6. Aug. 2002 Zeitreise mit den Rolling Stones
19. Aug. 2002 Rolling Stones geben Überraschungskonzert in Toronto
Mick Jagger kann Jerry Hall nicht vergessen
28. Aug. 2002 Zwischen Stadion, Halle und Club
04. Sep. 2002 Tourneeauftakt: Songliste
04 Sep. 2002 Europa und Deutschland Konzert Tournee 2003.
05. Sep. 2002 40 Jahre Rolling Stones: Neues Album, neue Tournee
Mini-Konzert: Rolling Stones treten in Theater auf
11. Sep. 2002 30.000 Euro täglich für Jaggers Tochter
14. Sep. 2002 Keith Richards sauer auf "Sir" Mick -Stones-Tour fast geplatzt
25. Sep. 2002 Mick Jagger: Rolling Stones sind keine Freunde
27. Sep. 2002 Neue Rolling-Stones-CD in Berlin per Hubschrauber ausgeliefert
02. Okt. 2002 Top 10 Deutschland (2.10.2002)

9. Okt. 2002

Top 10 Deutschland (9.10.2002)

16. Okt. 2002

Mick Jagger lässt Stones-Film drehen 
20. Okt. 2002 Top 10 Deutschland (20.10.2002)
20. Okt. 2002 Wiederveröffentlichung des gesamten Decca Kataloges
26. Okt. 2002 Top 10 Deutschland (26.10.2002)
26. Okt. 2002 Vierzig Jahre Rolling Stones, dreißig Jahre "Exile on Main Street"
1. Nov. 2002 »Denen ging es damals so wie Joschka Fischer«
26. Okt. 2002 Top 10 Deutschland (09.11.2002)
10. Nov. 2002 Mick Jagger hat die Kommunikation mit den Frauen entdeckt
12. Nov. 2002 Bill Wyman stellt Buch über die Geschichte der Stones vor
20. Nov. 2002 6,4 Millionen Dollar für Auftritt auf Privatparty
20. Nov. 2002 Stones mit neuem Klang 
02. Dez. 2002 Rolling Stones: Drei Produktionen, eine Tour
03. Dez. 2002 Rolling Stones starten Europa-Tournee in München
03. Dez. 2002 Stones-Konzert auf der Kippe
04. Dez. 2002 Wahn hätte Platz für die Stones
05. Dez. 2002 Grünes Licht für Stones auf der Jahnwiese
06. Dez. 2002 Rolling Stones-Konzert auch in Nordrhein-Westfalen
07. Dez. 2002 Stones-Konzert binnen Minuten ausverkauft
10. Dez. 2002 Rolling Stones - Tour. Alle Deutschland-Termine veröffentlicht.
25. Dez. .2002 Stones spielen für lau!

 

 

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updated: 02.06.2007


Stones spielen für lau!
Fans begeistert: erstes Gratis-Konzert seit 1969
25. Dez. 2002
Los Angeles – Wenn das mal nicht ’ne gute Nachricht ist! Die Rockband Rolling Stones will erstmals wieder ein Gratis-Konzert geben. Das letzte Konzert dieser Art endete in einem Fiasko. Das war 1969, seitdem spielten die Stones nie wieder umsonst.
Die Band will mit dem Auftritt am 6. Februar in Los Angeles auf die Klimaerwärmung aufmerksam machen. Das Konzert wird zusammen mit einer amerikanischen Umweltschutz-Gruppe organisiert und von US-Produzent Steve Bing bezahlt.
Und das beste für alle Fans der Alt-Rocker: Es muss nix bezahlt werden. Kein Eintritt, keine Spende – der Geldbeutel bleibt zu!.
Die Rolling Stones waren zuletzt 1969 in Altamont im US-Bundesstaat Kalifornien bei einem eintrittfreien Konzert aufgetreten. Damals hatte die Rockergruppe Hells Angels für Sicherheit sorgen sollen. Die Rocker fuhren jedoch mit ihren Motorrädern durch die Menge der rund 500.000 Fans und prügelten Konzertbesucher mit Billardqueues. Ein Mann wurde erstochen.
Seitdem waren die Rolling Stones mit Benefiz- und Gratis-Konzerten äußerst zurückhaltend. Ausnahme war 1973 ein Auftritt in Los Angeles für die Opfer des Erdbebens in Nicaragua. Außerdem war die Band verpflichtet, zwei Konzerte zugunsten von Blinden in Kanada zu geben. Ein Gericht hatte dies angeordnet, nachdem Gitarrist Keith Richards 1979 wegen Heroin-Besitzes festgenommen worden war.
© Express
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Rolling Stones - Tour. Alle Deutschland-Termine veröffentlicht.
10. Dez. 2002

04. Juni  Muenchen Olympiahalle
06. Juni  Muenchen Olympiastadion
08. Juni  Muenchen Circus Krone
13. Juni  Oberhausen Vision Zukunftspark
15. Juni  Berlin Olympiastadion
20. Juni  Leipzig Festwiese
22. Juni  Hockenheim Hockenheimring
24. Juli  Hamburg AOL-Arena
08. August  Hannover Open-Air Arena

4. und 8. Juni sind ausverkauft. Ab Donnerstag den 12.12. sind die Shows in Hannover und Leipzig, ab Freitag den 13.12. die Shows in Hockenheim und Oberhausen und ab Samstag den 14.12. die Veranstaltungen in Berlin und Hamburg im Vorverkauf.Bestellmoeglichkeiten für Tickets finden Sie unter http://www.europe-tickets.com/concerts/rolling-stones_tour.htm
Letzte Infos jeweils in unserem Rolling Stones Forum für Deutschland: http://www.events.showeb.de/article.php?sid=13
Weitere Foren zu den einzelnen Staedten werden in Kuerze angelegt. Ob vorher die avisierten verbindlichen Reservierungen moeglich sind, erfahren Sie dort.
© Events@ShoWeb
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Stones-Konzert binnen Minuten ausverkauft
07. Dez. 2002
München (dpa) - Ein halbes Jahr vor dem Start der Europatournee der Rolling Stones hat am Samstag der Vorverkauf für die drei ersten Konzerte in München mit einem Run auf die Tickets begonnen. Wie ein Sprecher des örtlichen Veranstalters mitteilte, waren die Karten für den Auftritt der Rock-Band am 8. Juni im Circus Krone binnen Minuten, die für die Olympiahalle am 4.6. binnen einer Stunde ausverkauft. Nur für die Show im
Olympiastadion am 6. Juni gab es danach noch Karten.
© dpa
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Rolling Stones-Konzert auch in Nordrhein-Westfalen
06. Dez. 2002
Berlin (dpa) - Die Rolling Stones werden auf ihrer Deutschlandtournee im nächsten Jahr auch ein Konzert in Nordrhein- Westfalen geben. Das teilte Konzertveranstalter Peter Schwenkow der dpa in Berlin mit. Insgesamt seien nach den drei Auftaktkonzerten in München am 4., 6. und 8. Juni 2003 noch 6 weitere Konzerte in Deutschland geplant. Die Orte und Termine werden am kommenden Dienstag bekannt gegeben. 
Bisher waren dafür Berlin, Hamburg, Köln, Hockenheim, Hannover und Leipzig im Gespräch. Laut Schwenkow fällt die letzte Entscheidung über die Orte und die Termine an diesem Wochenende. Bereits an diesem Samstag beginnt der Vorverkauf für die drei Münchner Konzerte, am Samstag darauf (14. Dezember, 9.00 Uhr) dann für die übrigen Deutschland-Konzerte der Stones. 

Schwenkow betonte, dass die Kartenpreise nur halb so hoch seien wie bei Stones-Konzerten in den USA. Insgesamt stehen diesmal 530 000 Karten für die Deutschland-Konzerte zur Verfügung, 100 000 weniger als bei der letzten Tour der Stones 1998. Es werde definitiv keine Zusatzkonzerte geben, betonte Deag-Chef Schwenkow ausdrücklich.
© dpa
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Grünes Licht für Stones auf der Jahnwiese

von Peter Berger
05. Dez. 2002
Die Lärmschutzfrage ist geklärt, jetzt liegt es allein am Konzertveranstalter, ob die Rolling Stones am 13. Juni in Müngersdorf spielen.
Roland Temme von Balou Entertainment war von der neuen Entwicklung völlig überrascht: „Damit haben wir gar nicht mehr gerechnet.“ Binnen 48 Stunden räumten die Bezirksregierung, die Ämter für Ordnung, Umwelt und Verbraucherschutz alle Hindernisse aus dem Weg. „Für das Konzert auf der Jahnwiese werden die gleichen rechtlichen Kriterien wie beim Ringfest angewandt“, sagte Ordnungsamtsleiter Robert Kilp. Es werde vorab ein Prognose-Gutachten über die Lärmbelastung erstellt. Während des Konzerts würden die Lärmpegel laufend gemessen. Das Rhein-Energie-Stadion steht wegen des Umbaus nicht zur Verfügung.
Die Stadt, so Regierungspräsident Jürgen Roters, könne für besondere Events von überregionalem Interesse eine nur für den Einzelfall geltende Sondergenehmigung erteilen. Diese weiche hinsichtlich des Lärmschutzes von dem Freizeit-Lärm-Erlass des Landes NRW ab und könne pro Jahr fünf Mal erteilt werden.
Die Entscheidung pro oder contra Köln soll am heutigen Donnerstag fallen. Man habe für den 13. Juni 2003 wegen der unsicheren Lage in Köln bereits einen Vertrag mit den Betreibern des Ovision-Zukunftsparks in Oberhausen abgeschlossen.
Egal ob Oberhausen oder Köln: Für den vorerst einzigen Auftritt von Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Ronnie Wood in Nordrhein-Westfalen stehen 80 000 Tickets zur Verfügung. Der Vorverkauf, so bestätigte die Deutsche Entertainment AG gestern, soll in dieser Woche beginnen. Es könne aber sein, dass zunächst nur Karten für die drei Konzerte in München (4. Juni: Olympiahalle, 6. Juni; Olympiastadion, 8. Juni: Zirkus Krone) angeboten würden. Auch der Köln-Bonner Flughafen ist noch nicht aus dem Rennen, falls der Veranstalter Music Pool den Zuschlag für die deutschen Konzerte mit Ausnahme Münchens erhalten sollte.
© Kölner Stadtanzeiger
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Wahn hätte Platz für die Stones
von Beatrix Lampe
04. Dez. 2002
Die Hoffnungen der Fans waren schon fast verflogen, doch gibt es einen neuen Hoffnungsschimmer am Rock-Himmel: Möglicherweise landen die Rolling Stones bei ihrer Tournee im kommenden Sommer doch zu einem Konzert in Köln - trotz Genehmigungsproblemen in Müngersdorf. Das könnte eine Punktlandung werden, denn der Ort der Ankunft wäre beinahe auch der des Auftritts. Flughafensprecher Walter Römer bestätigte gestern, der Flughafen Köln / Bonn sei im Gespräch mit einem Konzertmanagement wegen eines Open-Air-Konzertes am 13. Juni auf dem Flughafengelände.
Auf einem Areal abseits der Terminals „wäre das grundsätzlich machbar, falls es die behördlichen Genehmigungen gibt“, sagte Römer, der zur genauen Örtlichkeit keine Angaben machte. Kenner der Gegebenheiten spekulieren, es könne sich um ein Gebiet nahe der Alten Kölner Straße (Panzerstraße) handeln. Wie der Flughafensprecher sagt, müssten zu einem Konzert am Flughafen zunächst die Rolling Stones selbst ihr Einverständnis erklären. Und das schnell: Der Vorverkauf für die Konzerte in Deutschland soll bereits am Freitag beginnen. Dann stünden die Chancen gar nicht schlecht.
Das Büro von DEAG Entertainment, das die drei bereits feststehenden Stones-Konzerte am 4., 6. und 8. Juni in München organisiert, erklärte bereits am Montag, es sei als Konzertveranstalter definitiv nicht im Geschäft mit dem Flughafen. „Und einen anderen Veranstalter für die Stones-Tournee in Deutschland gibt es nicht“, bekräftigte gestern Roland Temme von Balou Entertainment, das die örtliche Organisation im Rhein-Ruhr-Raum regelt. Temme hält ein Konzert in Köln weiterhin für unwahrscheinlich, weil Fragen der Emissionsgenehmigung voraussichtlich so schnell nicht geklärt werden könnten. „Alle Zeichen für das Konzert am 13. Juni deuten auf Oberhausen“, sagt er.
© Kölner Stadtanzeiger
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Stones-Konzert auf der Kippe

Der Coup war von langer Hand eingefädelt. Im Rahmen ihrer Europatournee sollen die Rolling Stones nach dem Auftakt in München mit drei Konzerten in der Olympiahalle (4. Juni), im Olympiastadion (6. Juni) und einem Clubkonzert im Zirkus Krone (8. Juni) am Freitag, 13. Juni, in Köln spielen. Das einzige Konzert der Band in Nordrhein-Westfalen. Nicht im Rhein-Energie-Stadion, das wegen der Umbauarbeiten nicht zur Verfügung steht, sondern auf den benachbarten Jahnwiesen. „Technisch ist das kein Problem“, sagt Hans Rütten, Chef der Sportstätten GmbH. Mit dem Konzert habe man sich ein Jahr vor der Fertigstellung des neuen Stadions als Veranstalter für Großkonzerte empfehlen wollen. Doch aus dem vierten Auftritt der Stones im Sportpark Müngersdorf nach 1999 („Brigdes to Babylon“), 1995 („Urban Jungle“) und 1982 wird wohl nichts.
„Ich bin ja immer optimistisch, aber wir werden es kaum schaffen, in der kurzen Zeit eine Ausnahmegenehmigung zu erlangen“, sagt Robert Kilp vom Ordnungsamt. Die Sache wäre einfacher, wenn das Konzert so früh begönne, dass pünktlich um 22 Uhr Schluss sei: „Doch damit werden sich die Stones wohl kaum einverstanden erklären.“ Bereits am Mittwoch sollen die genauen Tourdaten und der Beginn des Vorverkaufs bekannt gegeben werden.
Skeptisch äußert sich auch Roland Temme von Balou Entertainment, das mit der örtlichen Durchführung des Konzerts beauftragt ist: „Der Zeitdruck ist einfach zu groß. Wir können für Köln nicht zusagen, wenn die Frage der emissionsrechtlichen Genehmigung nicht geklärt ist. Es haben sich alle nach Kräften bemüht, doch die Sache muss rechtlich einwandfrei abgesichert sein.“
Eine Verlegung des Konzerts ins halbfertige Müngersdorfer Stadion kommt nicht in Frage. Das sei schon aus Sicherheitsgründen gar nicht möglich, so Hans Rütten. Kleiner Trost für Stones-Fans in NRW: Sollte Köln ausfallen, werden Jagger & Co am 13. Juni in Oberhausen spielen - auf einem Freigelände in der Nähe des CentrO. „Da haben wir keine Lärmprobleme“, so Temme.
© Kölner Stadtanzeiger
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Rolling Stones starten Europa-Tournee in München
03. Dez. 2002
Berlin (dpa) - Die Rolling Stones starten am 4. Juni 2003 in der Münchner Olympiahalle ihre Europatournee. Das sagte der Berliner Konzertveranstalter Peter Schwenkow von der Deutschen Entertainment AG (Deag) der dpa. Es folgen am 6. Juni ein Konzert im Münchner Olympiastadion und am 8. Juni als «eines der legendären Clubkonzerte», wie Schwenkow betonte, ein Konzert im Zirkus Krone.  Weitere Tourneestationen in Deutschland sind nach Angaben des Londoner Managements der Band Berlin, Hamburg, Köln, Hockenheim, Hannover und Leipzig. Die Termine dieser Gigs wird Schwenkow vermutlich erst am Mittwoch mitteilen. Zuletzt waren die Stones 1998 in Deutschland und wurden ebenfalls von der Deutschen Entertainment AG (DEAG) betreut.
Im Rahmen ihrer Europatour werden die Stones in insgesamt 14 Ländern mehr als zwei Dutzend Konzerte geben. Neben den deutschen Tourstationen wurden bislang Wien, Paris, London, Kopenhagen, Helsinki, Madrid, Barcelona, Mailand, Rotterdam, Utrecht, Stockholm Prag, Belgrad, Zagreb, Amsterdam und Marseille sowie eine Stadt in der Schweiz bestätigt.
© Baden Online
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Rolling Stones: Drei Produktionen, eine Tour
02. Dez. 2002
Wien - Die Rolling Stones setzen einmal mehr Maßstäbe: Die noch immer agilen Herrschaften gehen im Sommer mit drei verschiedenen Produktionen auf Europatournee. Die Bühnenaufbauten passen sich ebenso wie die Songauswahl den örtlichen Begebenheiten an. Daher gibt es für Stadien, Arenen und Hallen unterschiedliche Shows. In manchen Städten fahren Jagger und Co. gleich mit allen drei Programmen auf. In Wien gastieren die Stones am 18. Juni im Ernst-Happel-Stadion, der Kartenvorverkauf hat laut Veranstalter "Rock & More" noch nicht begonnen.
Die Briten treten ab 4. Juni in 22 europäischen Städten auf. Zuvor ziehen sie durch Australien und Japan. 130 Lieder sollen die Stones geprobt haben, heißt es in einer Aussendung ihres Managements. Mehr als 50 wollen sie während der Tournee spielen. Daher wird es an jedem Abend eine andere Auswahl geben. Die Band verspricht eine Mischung aus Hits und neuem Material. Vier bisher unveröffentlichte Tracks sind auf der Werkschau "Forty Licks" (Virgin) enthalten.
© Kurier Online
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Stones mit neuem Klang 
20. Nov 2002
Fans der Rolling Stones haben derzeit gleich mehrere Gründe zur Freude. Dass sie den Gitarristen Ronnie Wood auf seiner ersten DVD „Far East Man“ dabei beobachten können, wie er sich durch eines seiner berüchtigten Solo-Konzerte holzt, dürfte noch der geringste dieser Gründe sein. Dass der 1992 ausgestiegene Bassist Bill Wyman eine Reunion nicht mehr ausschließt, ist schon wichtiger. Besonders erfreulich: Mittlerweile steht der Termin für den Österreich-Auftritt der Gruppe: 18. Juni, Happel-Stadion (der Vorverkauf hat noch nicht begonnen).
Den größten Grund zur Freude liefert jedoch die Firma ABCKO, die die Rechte an allen Stones-Aufnahmen der Sechzigerjahre hält. Genau genommen sind es 22 Gründe: Die 22 Studio-Alben, Live-Platten und Sampler der Stones aus der Zeit von 1963 bis 1970 sind eben in einer neuen CD-Edition erschienen.
Sound
Der Clou ist dabei die Soundqualität. Die Aufnahmen wurden direkt von den Originalbändern nach dem neuesten Stand der Technik überarbeitet. Das Ergebnis ist schlicht sensationell: Man glaubt, völlig neue Aufnahmen zu erleben. Gitarrenspuren, die man bisher nicht wahrnahm, sind plötzlich hörbar. Besonders auffällig ist das bei den späteren Alben „Beggar’s Banquet“ und „Let It Bleed“, die jetzt durch einen großen Detailreichtum auffallen. Aber auch die Konzert-Mitschnitte „Got Live If You Want It“ und „Get Yer Ya-Ya’s Out“ gewinnen ganz enorm. Um die volle Wirkung des Klangs zu erleben, muss man einen neuartigen SACD-Spieler besitzen. Aber auch auf einem normalen CD-Player entfaltet der Sound eine verblüffende Wirkung.
Bei der Arbeit an dieser Edition entdeckten die Techniker, dass einige der Stones-Aufnahmen mit geringfügig falscher Bandgeschwindigkeit auf Platte kamen. Dieser Fehler wurde korrigiert.
Erstmals im Handel
Erstmals in Österreich auf CD erhältlich sind auch die britischen Versionen der Alben „Between The Buttons“, „Out Of Our Heads“ und „Aftermath“, die sich von den amerikanischen durch eine teils andere Songauswahl unterscheiden.
Zusammen mit der Doppel-CD „40 Licks“, die erstmals die größten Hits der Stones-Karriere umfasst, ergibt das pünktlich zum 40-Jahre-Bestandsjubiläum der Gruppe ein beeindruckendes Angebot für Fans wie Einsteiger – und für alle, die Weihnachtsgeschenke suchen.
© dpa
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6,4 Millionen Dollar für Auftritt auf Privatparty
20. Nov. 2002
London - Mick Jagger (58) und seine Kollegen von den Rolling Stones haben sich bei einer privaten Party eines superreichen Texaners nicht als Knüller erwiesen. 
Einem Bericht des «Star» zufolge hatte der Unternehmer David Bonderman rund elf Millionen Dollar ausgegeben, um 400 Freunde in einem Hotel in Las Vegas exquisit zu unterhalten. Allein 6,4 Millionen Dollar sollen die Stones für einen 40 Minuten dauernden Auftritt kassiert haben. 
Damit wurden sie zwar zu den teuersten Partymusikern der Welt - doch die Begeisterung der Gäste hielt sich in engen Grenzen. «Das war keine tolle Sache», zitiert das Blatt einen Gast über die eher verhaltene Reaktion der Eingeladenen, unter denen sich einige der reichsten Männer der USA befunden haben sollen. (dpa)
© dpa
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Bill Wyman stellt Buch über die Geschichte der Stones vor
12. Nov. 2002
Hamburg (dpa) - Vierzig Jahre nach der Gründung der Rolling Stones hat ihr ehemaliger Bassist, Bill Wyman,in Hamburg sein auf Deutsch erschienenes Buch über die britische Rockband vorgestellt. Der 66-Jährige zeichnet in der Bildbiografie »Bill Wyman's Rolling Stones Story« detailreich den Aufstieg der 1962 gegründeten Band nach. »40 Jahre Arbeit und 7 Monate haben wir dafür gebraucht«, sagte Wyman, der das Buch mit Co-Autor Richard Havers geschrieben hat.
Mehr als 3000 Fotografien enthält das im Dorling Kindersley Verlag erschienene 500-Seiten-Werk. Zum Teil stammen sie aus dem riesigen Privatarchiv des Bassisten und sind bisher nicht veröffentlicht worden. In liebevoller Arbeit gewährt Wyman einen Blick in den Backstage-Bereich der Bandgeschichte: So sieht man die Rockstars bei Tortenschlachten, Schlagzeuger Charlie Watts mit blonder Langhaar- Perücke oder Gitarrist Keith Richards beim Schattenboxen in Unterhosen. Viele der Fotografien von den unzähligen Proben, Reisen und Auftritten hat der Bassist und Bluesliebhaber selbst gemacht.
Seit Gründung der Stones 1962 hat Wyman akribisch alles gesammelt, was in seine Finger gelangte und mit den Stones zu tun hatte. In Schnipseln, Zeitungsausrissen und einer Vielzahl von Zitaten lassen er und Havers die Fakten der Vergangenheit zu Wort kommen: »Wir wollten mit diesem Buch die Geschichte der Stones so erzählen, wie sie wirklich gewesen ist. Die Menschen haben ein schlechtes Gedächtnis. Viele erinnern sich eher so an die Dinge, wie sie sie gerne erlebt hätten, anstatt so, wie sie wirklich waren«, sagte Wyman. »Ich wollte nicht all die falschen Dinge korrigieren, die über uns geschrieben worden sind. Ich habe lediglich mein Archiv und meine Tagebücher benutzt, um das Ganze so interessant wie möglich zu gestalten.«
Das Buch zeigt die Entwicklungen und Veränderungen der Rolling Stones von ihren Anfängen bis heute. »Wenn man wirklich verstehen will, was in einer Gesellschaft passiert, dann muss man sich die Popularmusik der jeweiligen Zeit ansehen«, sagte Co-Autor Havers. »Die Stones waren über Jahre ein Spiegel der Gesellschaft.«
© dpa
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Mick Jagger hat die Kommunikation mit den Frauen entdeckt
10. Nov. 2002
Berlin (dpa) - Mick Jagger (59), Rolling-Stones-Sänger und Vater von sieben Kindern von verschiedenen Müttern, sieht sich als treusorgender Vater.  «Ich sehe meine Kinder so oft wie möglich und ihre Erziehung und Bildung ist mir sehr wichtig», sagte er der «Welt am Sonntag». Mit den Müttern seiner Kinder zwischen 32 und 3 Jahren tausche er sich oft über Pädagogik aus. «Ich denke, das ist eine gute Idee, mit den Frauen zu kommunizieren.»
Jagger sieht in der zunehmenden Sensibilität der Männer eine positive gesellschaftliche Entwicklung. «In den letzten zwei oder drei Generationen haben Männer zugelassen, von Frauen zu lernen, und sie sind glücklicher.» Über den Gigolo, den er in seinem neuen Film «The Man from Elysian Field» spielt, sagte Jagger: «Gigolo ist für mich nicht wirklich ein Beruf. Man verdient nicht viel, muss hart arbeiten und hat ein niedriges Selbstwertgefühl.» Er selbst habe sich noch nie für Sex bezahlen lassen.
© dpa
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Top 10 Deutschland (09.11.2002)

1. (1) Shaman Santana
2. (-) In den Wahnsinn Marius Müller-Westernhagen
3.  (4) Mensch Herbert Grönemeyer
4.  (2) Elvis 30 No.1 Hits Elvis Presley
5.  (3) Forty Licks Best Of Rolling Stones
6. (-) 20 Jahre Nena Nena feat. Nena
7. (7) The Rackpicker's Dream Mark Knopfler
8. (5) One By One Foo Fighters
9. (6) Up Peter Gabriel 1
10. (-) 18 Moby
© Ermittelt von Saturn Music Dome, Köln
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»Denen ging es damals so wie Joschka Fischer«
Die Konzertveranstalter-Legende Fritz Rau über die Karriere der Rolling Stones
1. Nov. 2002
Die Rolling Stones? Gigantische Live-Shows. Tour-Trosse mit endlosen Lkw-Karawanen. Männer mit faltigen Gesichtern in engen Hosen. Platten, die in lockerer Regelmäßigkeit erscheinen, in enormen Auflagen verkauft werden und die ein Jahr später kaum noch jemand erwähnt. Das sind die Stones im 40. Jahr ihres Bestehens.
Pünktlich zum Jubiläum gibts für (junge) unkundige Menschen die Chance auf Aufklärung: Warum der Wirbel um diese Band? Die Best-Of-Kollektion „Fourty Licks“ ermöglicht einen ersten Überblick, die Hamburger Fotoausstellung „Get Stoned In A Whole New Way“ erlaubt Einblicke in das Leben junger Männer mit unschuldigen Gesichtern, die gerade dabei sind, die Gesellschaft umzukrempeln.
Das Geschichtsprojekt der „Remastered Series“ bringt 22 Platten aus der Frühphase der Band im restaurierten Sound in die Läden. Anlässlich dieser gegenwärtigen Stones-Manie erinnert sich der legendäre Konzertveranstalter Fritz Rau (72) für MOPOP an seine 20-jährige Zusammenarbeit mit Jagger und Co. – in der bewegten Zeit vor dem Konsens-Rock.

MOPOP: Wann haben Sie die Stones zum ersten Mal getroffen?
Fritz Rau: 1962. Ich hatte in Manchester ein Blues-Festival mit Größen aus der US-Szene veranstaltet. Als ich backstage ging, hatten dort ein paar Burschen Spaß mit ihren Idolen, tranken und rauchten mit ihnen. Ich fürchtete, diese Typen könnten meine Stars bereits vor der Show abfüllen, also warf ich sie aus der Garderobe. Was ich nicht wusste: Die Jungs hießen Brian Jones, Mick Jagger und Keith Richards. Mick meinte später zu mir: Du warst ein Arsch, aber das Konzert war toll!

MOPOP: Wie kam es später zu der Zusammenarbeit?
Rau: Damals war ich der Tourneeleiter für Blues, sie waren die Störenfriede. Aber: Es ist bei den Stones eine Affinität zu uns als Veranstalter entstanden, weil wir jedes Jahr die Blueskünstler präsentierten, die sie so sehr verehrten. Die erste Tour mit den Stones ergab sich 1970. Damals hatten sie England verlassen und lebten in Südfrankreich, wirtschaftlich liefs schlecht, es war für sie eine sehr, sehr schwierige Situation.

MOPOP: Wie verlief diese Tour?
Rau: Die Stones waren inzwischen mit Songs wie „Streetfighting Man“ zu der Band für die antiautoritäre Bewegung geworden: Damals begann die Sache aber sehr gewalttätig zu werden, Konzerte wurden gestürmt. Wir hatten regelrechte Abwehrschlachten zu bewältigen. Im Vorfeld unserer Tour 1970 bekamen wir Drohbriefe: „Wir werden das Konzert befreien!“, „Rau, Rau, Kapitalistensau!“ war da zu lesen. Niemand verstand, dass man Geld benötigte, um solche Dinge auf die Beine zu stellen. Die Stones haben aber kooperiert und mit Hilfe der Polizei konnten wir unsere Konzerte durchziehen.

MOPOP: Wurde damals auch in Hamburg gespielt?
Rau: Ja. Die Stones spielten in der Ernst-Merck-Halle. Damals gabs in „Planten un Blomen“ ordentlich Rabatz.

MOPOP: Haben Sie mit den Stones über die zunehmende Gewalt gesprochen?
Rau: Natürlich. Denen gings damals so wie Joschka Fischer. In Deutschland gings in Richtung RAF. Aber Leute wie Fischer erkannten eben, dass mit Gewalt nichts erreicht wird. Also Evolution statt Revolution, der Gang durch die Institutionen. Auch die Stones waren im Kern keine Kampftruppe. Ihre Entwicklung kann man an den Songs ablesen. Von „Street Fighting Man, und „Satisfaction“ zu „You Can’t Always Get What You Want“ und der Ballade „Angie“. Ein schöner Bogen.

MOPOP: Welche Stones-Tour war die letzte mit Ihnen als Veranstalter?
Rau: Die von 1990. Seitdem haben die Stones einen Vermarkter, der die Tour an den vergibt, der am meisten zahlt. Wir hätten mithalten können, aber die Preise schienen uns viel zu hoch zu sein. Die Tickets kosteten so zuletzt ja bis zu 150 Mark!

MOPOP: Aber die Leute haben auch das bezahlt. Hätten Sie das erwartet?
Rau: Niemals! Aber die Konzerte sind eben ein Urlaub von sich selbst. Und eine Familienaffäre – Väter zahlen gern das Ticket für sich und ihre Kinder, allein schon, um sicherzustellen, dass die mal was Vernünftiges hören.

Das Interview führte Maik Koltermann.
© Hamburger Morgenpost
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Vierzig Jahre Rolling Stones, dreißig Jahre "Exile on Main Street"
26. Okt. 2002
1962 fehlte ihnen das "g"; sie hießen Rollin' Stones. Erst im Jahr darauf, als auch Charlie Watts zu ihnen stieß, war die gängige Buchstabenfolge komplett. Sie benannten sich nach einem Song von Muddy Waters, dem Blueser vom Delta des Mississippi, einem ihrer Idole. Muddy aber meint: aus dem Schlamm.
Sie waren Freaks. Sowohl gelenkige Akrobaten, Taschenspieler, Bauchredner, siamesische Zwillinge als auch Deformierte, von Geburt an oder lediglich ihrem Willen gemäß, wer mag es entscheiden. Deshalb gehen sie zurecht ein in die Porträtgalerie all der Ausgestoßenen und auf den Wanderbühnen Vorgeführten, sobald man das Doppelalbumcover von Exile On Main Street, das Robert Frank gestaltet hat, aufklappt. Zweifellos haben sie sich ausgestellt, allerdings ganz anders als etwa der Elefantenmensch John Merrick im England der Schornsteine, Webstühle und Dampfmaschinen ausgestellt wurde. Aber auch für Geld und auch auf sie zeigte man mit dem Finger, staunte über sie, schreckte auf, gab sich bei ihrem Anblick wohligem Schauer hin, fühlte für sie, es gab diese Zeiten, mitleidige Liebe. Rolling Stones: Seht sie drüben die schlechten Zähne fletschen.
Sie wollten dahin. Wollten in die Kreise der Ausgestoßenen vordringen und dort verweilen, wenn auch nicht allzu lange - bevor der Hunger, der Knüppel oder die Kälte gekommen wären, waren sie fort über alle Berge. Es ging ja von Anfang ihres Daseins an um den Blues, das Klagen der Baumwollpflücker, wenn man es grob und eingängig will. Leider Gottes waren sie weiß und stammten aus der Mittelklasse und dazu noch aus langweiligen Orten, wo es aber Schornsteine gab. Sie haben sich in einem "Phantasiedelta", Zitat von Marianne Faithfull, angesiedelt, weil das Mississippidelta so fern war - und vermutlich wild und dreckig. Es bedeutete zähe Arbeit, sich nach unten, zu den rötlichen Schlammschichten, vorzuarbeiten; aber sie sind schließlich angekommen. Zugleich, ein seltenes Kunststück, waren sie ganz oben. Arm an Arm, Arm um Schulter, Lippe an Lippe mit den Reichen und Schönen dieser ach so ungerechten, ach so wunderbaren Welt.
Exile On Main Street, 1972 veröffentlicht und eingekeilt von der Großartigkeit Sticky Fingers vom Jahr davor und Goat's Head Soup, der Minderwertigkeit von 1973, war der Gipfel ihrer Mühen wie des Rock'n'Roll, die Summe der von ihnen angestrebten Verkommenheit. In der Presse bezeichnete man sie zu Beginn als Höllenmenschen, nicht alleine wegen der langen Haare, auch wegen der Manieren. Es traf sich gut, denn sie wollten zum Ursprung hin.
Und ihr Manager Andrew Loog Oldham ließ in Zeitungsanzeigen fragen: "Would you let your daughter marry a ROLLING STONE?" Jene Frage wurde natürlich zügig von den umliegenden Müttern/Vätern mit einem Der-Herr-bewahre-Minenspiel, Flüchen und vielleicht sogar einem Griff zur Axt beantwortet, nun war sie endgültig Rhetorik nur.
Endlich, endlich waren sie in der Sumpflandschaft des Delta angekommen, die sich in ihnen mindestens zehn Jahre lang breit machte und sich jetzt in Form zähen Schlamms aufs Vinyl ergoss. Es war die Schuld und das Verdienst von Keith Richards, dem Waters-Enthusiasten, der darauf bestand, wenn, dann in der Nähe seiner Familie aufzunehmen. Deshalb, als die Rolling Stones im Sommer '71 nach Südfrankreich flohen, um britischen Steuern zu entgehen, karrte man das mobile Studio zu Richards - gemieteter - Villa nach Villefranche. Man konnte mit der Wahl sicher leben. Eine üppige Treppe führte dort zum Privatstrand; im Erdgeschoss waren die Zimmerdecken neun Meter hoch, im Park, mit Palmen und Zypressen bepflanzt, papageite ein Papagei, der Mistral fächerte trockene Luft zu. Weil die Leitungen der Villa durch den Strombedarf fürs Studio überlastet waren, zapfte man die Hochspannungsmasten der Eisenbahn an. Sodann verlegte man die Starkstromkabel durchs Küchenfenster hinunter in den Keller, der modrig und finster war. Im Zweiten Weltkrieg, so die Sage oder die Wahrheit oder beides, war die Villa ein Hauptquartier der Deutschen; im Keller soll es Verhöre der Gestapo gegeben haben. Hier haben die Rolling Stones ihre Instrumente aufgebaut.
Ungefähr um den 10. Juli begannen sie mit den Aufnahmen, die unter keinem guten Stern standen. Sie hatten mehrere Klagen laufen, es plagten sie Geldsorgen, Richards ernährte sich vorwiegend von Cotton Candy, einer thailändischen Heroinsorte. Nach seinem Zustand musste sich der Zeitplan richten. Meist kam er um Mitternacht herunter, nachdem die anderen Stunden gewartet hatten; oft mussten die Tontechniker geweckt werden. Wenn Richards sich nicht pünktlich zeigte, flog Mick Jagger zu seiner Frau Bianca nach Paris, die ein Kind erwartete. Marseille, als Drogenumschlagplatz bekannt aus French Connection II, lag nicht weit, so dass korsische Dealer auf einen Sprung vorbei kamen.
Wurde es mal knapp, stieg Richards in sein Rennboot und fragte bei den Matrosen jener Schlachtschiffe nach, die weiter vom Ufer entfernt ihre Anker legten: Wie sieht es aus, habt ihr was? Haschisch? Kokain? Opium? Man nahm, was kam; Bill Wyman, der mit Richards - in seinen Augen ein Junkie, der den Zusammenhalt der Band gefährdete - nicht sprach und lediglich auf acht Stücken den Bass spielte, interessierte sich mehr für Cannabis, Jagger ließ sich im Innencover mit einer Flasche, Gordon's Dry Gin könnte es sein, abbilden, die er, so gilt es zu mutmaßen, soeben in einem Zug geleert hat. Es herrschten mitunter Temperaturen von nahe 40 Grad Celsius, sogar im Keller war es dermaßen heiß, dass die Musiker ihre Hosen auszogen. Ja, man darf sie sich ruhig mal ohne Hosen bei "Happy" oder "Black Angel" vorstellen; bitte, nur zu.
Eine Art WG im Zeichen von Sodom und Gomorrha demnach, allerdings mit Paradiesgarten? Man musste jedenfalls nicht abspülen. An sich musste man gar nichts, außer einige Lieder für die Ewigkeit schreiben. Was sagt Jagger nochmal; er sagt: "Alle standen mächtig unter Strom ... Es war das Gemeinschaftsleben, man wusste nicht genau, ob man gerade Aufnahmen machte, sein normales Leben führte oder aß ... Ich ließ mich mittreiben, und wir arbeiteten am Album, aber es war eine Quälerei. Keiner war richtig bei der Sache". Meist lümmelte man rum, der Verstand wie jeder andere Formgeber war vorübergehend - bei Richards länger - verlegt. Auf dem Wasserbett im Freien oder nur gegen die Wand gelehnt, starrte man in die Sonne oder die Wände, das Grün, das Nichts an.
William Burroughs besuchte die Rolling Stones - da waren die Hosen schon an -, um sie für einen Soundtrack zur Verfilmung von Naked Lunch anzuwerben. Am Pförtnerhaus bewachten Ganoven aus St. Tropez den Besitz, und Anita Pallenberg, die Freundin von Richards und selbst abhängig, injizierte der Tochter des Kochs Heroin; Watts' Frau wurde in Nizza verhaftet, weil sie am Flughafen auf Beamte eingeprügelt hat, Bobby Keys, der Saxophonist bei den Sessions, flog aus den Spielkasinos, weil er sich nicht zu benehmen wusste. Eine Gruppe aus Bengalen kam und hinterließ auf den Bändern ein paar Trommelspuren, die nicht verwenden wurden. Im Oktober brachen Diebe in die Villa ein und stahlen elf Gitarren, während man im Obergeschoss schlief oder lehnte. Richards soll geweint haben; einige meinten, das erste Mal überhaupt. Beim zweiten Einbruch stahl man dann Kleider und Bargeld. Es gab eine Razzia der Polizei und noch eine; es wurde allmählich ungemütlich. Aber: 20 Songs hatte man eingespielt, genug, um sich nach Los Angeles abzusetzen; ein paar Gospelstimmen, Dr. John samt ein paar Creolen, die Percussions spielten sowie Overdubs hinzuzufügen, zu denen Richards allerdings nicht mehr konstant fähig war.
Zwei LP-Seiten lang: ein ungelenker, mal eben so dahingeschmierter Vortrag, durch eine Pappwand aufgezeichnet. Hätte man die Entstehungsgeschichte der beiden Platten nicht gekannt, könnte man auf sie mit Mitteln der Deduktion, mit Hilfe des Hörvermögens gepaart mit einem bisschen Lebenserfahrung schließen. War keiner der Anwesenden bei der Sache? Vielleicht. Aber sie waren, das macht den Unterschied, gemeinsam und gleichzeitig nicht bei der Sache. Man hört also die Hitze, den Schweiß tatsächlich; doch das Knistern der gespannten Nervenstränge unter den Bandmitgliedern hört man erstaunlicherweise nicht. Man sieht sogar die Feuchtigkeit die Kellerwände entlangrinnen. Mitunter schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen wegen des Sounds, der dem Dämon, falls es den gibt, des Chaos' geweiht und dumpf und dennoch erregt fiebrig sich über jedes der 18 Lieder stülpt. Alles taumelt, man verliert rasch die Übersicht: Ist das ein Akkord, der passt oder nicht, wirkt das nicht etwas übersteuert . . . Ein Kollaps droht, und doch kollabiert nichts. Ein Klumpen Deltaschlamm, ein Jam, der nicht enden, nicht gerinnen will; man ahnt die Instrumente mehr, als dass man sie sicher identifizieren kann. Jagger, obwohl manchmal kaum zu verstehen, ist wahrscheinlich vorhanden; ein Piano, ja, müsste wohl auch dabei sein. Ebenfalls eine Gitarre, die ein paar Riffs einstreut, die das Lied dürftig zusammenhalten und arg wankend in Häfen mit Melodienamen tragen, das muss Richards sein.
Hat man Glück, dann erwischt man gelegentlich das Schlagzeug von Watts, eines am Jazz Geschulten, der gerne dem an sich gradlinigen, aufrechten, auf keinen Fall buckeligen Songgemenge aus Blues & Country & Western & Rhythm & Roll ein paar krumme Beine verpasst.
Man ist im Delta, man ist das Delta und weit mehr noch. Schlingpflanzen, Sümpfe, ein Alligator da, nein, dort - alles so wie man es aus dem Naturfilm kennt und zusätzlich die Sicht auf neue, noch unbenannte Deltas.
Bisweilen mögen sich die Erben des Thomas, der Finger in der Wunde, fragen: Dürfen die denn das, diese bleichen, an Weißbrot und Kartoffeln genährten Gestalten, sich wie Schwarze aus den Südstaaten benehmen, sie kennen keine Pein, ist das erlaubt, ist das ehrlich? Nun. Wenn sie diese Musik lieben, ja. Dann dürfen sie alles. Und sie liebten sie, das weiß man in jenen Augenblicken, in denen eine der Platten auf dem Plattenteller rotiert.
Sie haben nachgeahmt, selbstverständlich, ohne g bestimmt, aber als Rolling Stones '72 nicht mehr. Sie haben die festen Strukturen des Blues durchlässig gemacht für alles, was geht und was vermeintlich verboten gehört. Andererseits konnten sie aber, so der Anschein, den Blues festmachen und dann noch erweitern, weil sie von Cotton Candy und der Sonne in ihrer Existenz geschwächt wurden. Weg von daheim, konnten sie alles und jedes, was sie täglich zur Erinnerung an die eigenen Wurzeln zwang und einschränkte, zum Teufel gehen lassen, konnten stolpern und fallen, sich verlieren. Es entstand ein Meisterstück, der Erde - es ist immer ihr Schlamm - entzogen, aber nur, weil sie sich selbst vergaßen.
Sich lösen. Von jedem Wegweiser, jeder Pflicht, jedem Wunsch; beinahe, ein leichtes Glimmen im Oberstübchen schadet nicht, planlos zu taumeln, den gültigen Zwängen zu entsagen. Man bietet uns hier die Illusion vom Einblick in den Zustand des Ich wie es das Leben, d.h. Zeit plus Zeit, gestaltet, wenn man es willenlos an sich lässt; roh und unbehauen, voll Widerspruch. Mal schön im von Drogenmissbrauch gelenkten Riff, mal gedämpft, wie verschämt fast, affektiert im scheinbar unsinnigen Murmeln Jaggers, mal entspannt und düster und erstickend in der Wattigkeit des Sounds. Diese Platte ist ein Guss, auch wenn Jagger empfahl, alle vier Seiten als vier getrennte Teile zu sehen; man muss dem widersprechen. Ein Guss. Hermetiker des Loslassens waren hier am Werk.
Immer schon, das ist seit dem Geburtsjahr: 1962 waren sie die Bösen, die man nur von weit weg - die Bühnenrampe trennt einen gottlob von dieser Freakshow - bestaunen konnte; Sie da, nicht füttern, bitte nicht. So wurden sie vom Management aufgebaut. Ob der Freak in ihnen angelegt war, ist nicht leicht zu bestimmen. Bei Brian Jones, dem Leader am Start zum Ruhm, war eine Anlage zum Grimassenschneiden da.
Er hatte mit 20 Jahren mindestens drei Kinder mit zehn verschiedenen Frauen, forderte das Publikum heraus; war aber bald tot. Doch zweifellos hat er das Fundament für das Image gelegt. Allemal im Vergleich zu den Beatles war dies eine hässliche, knochige Bande, die Hässliches vorzuhaben schien.
Sollte man sie und ihre Untaten zusammenfassen wollen, dann womöglich so: Sie nahmen den Punk vorweg - die entschlossen vermurkste Produktion von Exile, die Rebellen, die ohne Grund und Ziel bei ihren Konzerten sich gegenseitig und das Mobiliar gleich mit zerlegten, das fettige Haar -, den Glamrock - mit Jagger, der ersten prägnanten Popfigur verfangen zwischen den Geschlechtern - und führten den Blues zurück nach den USA, wo man ihn bis dahin, oops, my dear, vergessen in einer eingesponnenen Ecke liegen gelassen hatte. Später wurden sie, die Sterblichen, älter. Und älter. Und älter und schwächer.
Nein, nicht wahr. Sie starben nach '72.
Zum ersten Mal in ihrer Karriere haben die Rolling Stones jetzt ein Best-Off-Album herausgegeben: "Forty Licks", erschienen bei Virgin.
 
Adam Olschewski
© Frankfurter Rundschau 2002
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Top 10 Deutschland (26.10.2002)

1. (1) Mensch Herbert Grönemeyer
2. (-) Shaman Santana
3.  (2) Forty Licks (Best Of) Rolling Stones
4.  (3) Up Peter Gabriel
5.  (4) Elvis 30 Number 1 Hits Elvis Presley
6. (5) Let Go Avril Lavigne
7. (-) Mamani Joy Denalane
8. (10) Missundaztood Pink
9. (9) Kommt Zusammen 2Raumwohnung
10. (6) Bounce Bon Jovi
© Ermittelt von Saturn Music Dome, Köln
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Wiederveröffentlichung des gesamten Decca Kataloges
20. Okt. 2002
Am 21. Oktober wird europaweit der gesamte Decca Katalog der größten Rock`n`Roll Band der welt spektakulär wiederveröffentlicht.
22 Alben erscheinen digital remastered im liebevoll gestalteten, an Orginal-LP-Covern orientierten Digi-Pack.
Erstmalig sind diese Titel auch als SACD erhältlich, die auch auf herkömmlichen CD Playern in umwerfender und beeindruckender Klangqualität abspielbar sind!
© Saturn-Werbeanzeige
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Top 10 Deutschland (20.10.2002)

1. (1) Mensch Herbert Grönemeyer
2.  (3) Forty Licks (Best Of) Rolling Stones
3.  (2) Up Peter Gabriel
4.  (4) Elvis 30 Number 1 Hits Elvis Presley
5. (6) Let Go Avril Lavigne
6.  (5) Bounce Bon Jovi
7.  (8) Rush Of Blood To The Head Coldplay
8. (9) Stony Road Chris Rea
9. (7) Kommt Zusammen 2Raumwohnung
10.(10) Missundaztood Pink
© Ermittelt von Saturn Music Dome, Köln
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Mick Jagger lässt Stones-Film drehen 
16. Okt. 2002
London (rpo). Mick Jagger (59) scheint es doch für möglich zu halten, dass die Rolling Stones eines Tages nicht mehr auftreten. Dies jedenfalls ist der Eindruck, den Jaggers alter Freund Michael Apted bei einem Gespräch mit dem Sänger gewonnen hat. 
Jagger nämlich bat ihn, jeden Aspekt der laufenden Stones-Tournee durch die USA zu filmen. Es solle eine "umfassende Dokumentation" werden: Innerhalb des Films soll nicht nur über die Tournee, sondern über das gesamte Lebenswerk der alten Herren berichtet werden. Apted ist zuversichtlich, mit den Stones mithalten zu können: Schließlich ist er erst 61.
© RPO
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Top 10 Deutschland (9.10.2002)

1. (2) Mensch Herbert Grönemeyer
2.  (1) Up Peter Gabriel
3.  (5) Forty Licks (Best Of) Rolling Stones
4.  (3) Elvis 30 Number 1 Hits Elvis Presley
5. (4) Bounce Bon Jovi
6.  (7) Let Go Avril Lavigne
7.  (-) Kommt Zusammen 2Raumwohnung
8. (6) Rush Of Blood To The Head Coldplay
9. (-) Stony Road Chris Rea
10. (-) Missundaztood Pink
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Top 10 Deutschland (2.10.2002)

1. (2) Up Peter Gabriel
2.  (1) Mensch Herbert Grönemeyer
3.  (4) Elvis 30 Number 1 Hits Elvis Presley
4.  (3) Bounce Bon Jovi
5. (-) Forty Licks (Best Of) Rolling Stones
6.  (5) Rush Of Blood To The Head Coldplay
7.  (7) Let Go Avril Lavigne
8. (-) Mamani Joy Denalane
9. (-) Songs For the Deaf Queens Of The Stone Age
10. (-) Feels So Good Atomic Kitten
© Ermittelt von Saturn Music Dome, Köln
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Neue Rolling-Stones-CD in Berlin per Hubschrauber ausgeliefert
27. Sep. 2002
Berlin (dpa) - Mit dem Hubschrauber ist die neue CD der Rolling Stones am Donnerstagabend in Berlin eingeschwebt. Die Kiste mit den CD's ging vor einem Geschäft am Alexanderplatz vor den Augen zahlreicher Neugieriger nieder.  Das Best-of-Doppelalbum «Forty Licks» ist von Montag an im Handel erhältlich.
© Baden Online
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Mick Jagger: Rolling Stones sind keine Freunde
25. Sep. 2002
Hamburg (dpa) - Mick Jagger (59), Frontmann der Rolling Stones, hält Freundschaft in einer Band für nicht wichtig.  «Wir waren uns nie ähnlich, und wir sind es heute nicht», sagte er in einem Interview der Illustrierten «Stern» über die Mitglieder der Rockband, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert. «Wenn alle sich zu sehr ähneln, wird die Band langweilig. Was eine gute Band ausmacht oder überhaupt ein gutes Team, zum Beispiel von Soldaten, sind unterschiedliche Talente. Der eine ist ein guter Schütze, der andere ein guter Organisator, der Nächste bringt alle von A nach B.»
Das Karriere-Ende der Rolling Stones, die vor kurzem eine Welttournee begonnen haben, sieht Jagger noch nicht vor Augen. «Es ist wie beim Fußball: Wenn du noch spielen kannst, spielst du weiter. Nur dass man bei der Musik nicht so viel Energie dazu braucht. Musik kann man ziemlich lange spielen ...»
© Baden Online
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Keith Richards sauer auf "Sir" Mick -Stones-Tour fast geplatzt
14. Sep. 2002
London - Fast hätte Keith Richards, 58, die gerade gestartete Welt-Tour der Rolling Stones platzen lassen. Grund: Der Ritterschlag für Frontmann Mick Jagger, 59. Laut "Daily Mirror" machte den Gitarristen die Meldung "rasend über die Blödheit" seines Kollegen. Der einzige Grund, warum sich der "angeekelte" Richards eines Besseren besann, war die Aussicht auf Millionen-schwere Schadensersatzklagen der Konzertveranstalter.
Neidisch ist der Gitarrist jedenfalls nicht auf den "Sir". Schließlich verbrachte er 1967 einige Zeit im Knast, weil in seinem Haus Drogen gefunden worden. "Die Idee, ich könnte von denen, die mich damals von höchsten Gnaden eingeknastet haben, etwas annehmen... Die wissen ganz genau, wo ich sagen würde, dass sie sich den Titel hinstecken können!"
© BZ
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30.000 Euro täglich für Jaggers Tochter
11. Sep. 2002
London - Die sinnlichen Lippen vom Papa, die endlosen Beine von der Mama - mit diesem Erbe erobert Elizabeth Jagger, 18, gerade die Laufstege der Modemetropolen. Die schöne Tochter von Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger, 59, und Jerry Hall, 46, unterzeichnete vor kurzem einen 750000-Euro-Vertrag als neues Gesicht der Kosmetikfirma Lancóme. Und wie die britische "Daily Mail" von Elizabeths Agentur erfahren haben will, hat sie sich in die 1. Liga der Catwalk-Schönheiten hochgemodelt. Stolze Tages-Gage: 30.000 Euro.
Damit dürfte die Tochter der Rock-Millionärs bald ihre erste eigene Million auf dem Konto verbuchen. Bei ihrer Agentur stehen die Telefone jedenfalls nicht mehr still. Und bei LancÙme schwärmt man: "Sie ist eines der begehrtesten Models der Welt."
Mama Jerry Hall, selbst Ex-Model, ist vom Elizabeths Erfolg nicht überrascht: "Sie hat etwas Besonderes."
© rtr
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Mini-Konzert: Rolling Stones treten in Theater auf
Boston - Erstmals auf ihrer Welt-Tournee zum 40. Bühnenjubiläum haben die Rolling Stones ein Konzert in einem kleinen Theater in Boston vor nur 2800 Fans gegeben. Eröffnet hatten sie ihre Tournee vor 20 000 Menschen.
Bei warmen Temperaturen heizten die britischen Altrocker den Zuhörern im Orpheum Theater ein. "Das ist unsere dritte Show in Boston und es wird sicherlich die heißeste werden", rief Sänger Mick Jagger dem Publikum zu. Die 20 Songs stammten größtenteils aus alten Zeiten der Rolling Stones und sind oft nicht im üblichen Programm der "Licks"-Tour enthalten.
In den 110 Minuten bekamen die Fans unter anderem "Everbody Needs Somebody To Love" von Solomon Burke oder "Rock Me Baby" von B.B. King zu hören. Außerdem gaben die Rocker von der schmalen Bühne aus seltene Stücke wie "Dance (Pt.1)" ihres Albums "Emotional Rescue" von 1980 zum Besten.
Ihre erste Welt-Tournee seit drei Jahren wird die Stones auch nach Europa, Australien und Asien führen. Allein in Nordamerika sind in den kommenden fünf Monaten gut 40 Shows geplant - in Arenen mit zehntausenden Zuschauern, aber auch in kleinen Clubs. Die Stones spielten erstmals am 12. Juli 1962 im Londoner Marquee Club vor Publikum. In ihrer heutigen Zusammensetzung mit Jagger (Gesang), den Gitarristen Keith Richards und Ron Wood sowie Schlagzeuger Charlie Watts gibt es die Band allerdings erst seit Mitte der 70er Jahre. 
© rtr
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Europa und Deutschland Konzert Tournee 2003.
4. Sep. 2002
Achtung:
Diese Termine sind vorläufig und noch nicht bestätigt.

??. Juni Glastonbury Glastonbury Festival 31. Juli Nürnberg
18. Juni Athen 02. August Amsterdam Amsterdam Arena
21. Juni Mailand 03. August Amsterdam Amsterdam Arena
26. Juni Barcelona 06. August Berlin
01. Juli München 07. August Berlin
03. Juli Wien 10. August Brüssel Stadion
05. Juli Marseille Stade Velodrome 11. August Amsterdam Paradiso
06. Juli Paris 14. August Rotterdam Feyenoord Stadium
08. Juli Paris Olympia 15. August Rotterdam Feyenoord Stadium
09. Juli Zürich ??. August Utrecht Musiccentre Vredenburg
11. Juli Hamburg 18. August Den Haag
13. Juli Hannover 21. August Cardiff
15. Juli Warschau Slucewiec 23. August London Earls Court
19. Juli Helsinki 24. August London Earls Court
??  Juli Göteborg 27. August London Theatre
??  Juli Oslo 29. August London Earls Court
??  Juli Kopenhagen 30. August London Earls Court
26. Juli Hockenheim Hockenheimring ?? Edinburgh
28. Juli Leipzig ?? Dublin

© http://www.europe-tickets.com/concerts/rolling-stones_tour.htm
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Tourneeauftakt: Songliste
04. Sep. 2002
Beim Start der Welttournee in Boston spielten die Rolling Stones vor 18.000 Besuchern in einer Basketballhalle folgende Songs:

Street Fighting Man Love Train
If You Can’t Rock Me Undercover Of The Night
It’s Only Rock ’n’ Roll Can’t You Hear Me Knocking?
Don’t Stop/Stray Cat Blues Honky Tonk Woman
Wild Horses Satisfaction
Loving Cup Manish Boy
Rocks Off Neighbours
Rip This Joint Brown Sugar
Tumblin’ Dice Sympathy For The Devil
Slippin’ Away Jumpin’ Jack Flash
Happy

Im Sommer 2003 sind auch Auftritte in Österreich geplant. Voraussichtlicher Termin für das Open-Air im Ernst-Happel-Stadion ist der 3. Juli. Sogar in der Staatsoper könnte es ein Konzert geben.
© Kurier Printausgabe
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40 Jahre Rolling Stones: Neues Album, neue Tournee
5. Sep. 2002
Boston - In kämpferischer Pose und mit einer frechen Bühnenshow haben die Rolling Stones ihre "Licks"-Tournee zum 40. Bühnenjubiläum gestartet. Sie soll durch 25 Städte der USA und Kanadas führen (Tickets bis 350 US-Dollar).
Wie zum Beweis, dass die Alt-Rocker immer noch in Höchstform sind, feierten die Stones den Tourauftakt vor 16 000 Fans im Bostoner Fleet Center mit einer frenetischen Version des Hits "Street Fightin' Man". Der kürzlich von der Queen zum Ritter geschlagene Mick Jagger wirbelte wie gewohnt über die Bühne und beteuerte, wie viel Spaß er habe. Nur Keith Richards schwächelte. Er hatte manchmal Mühe, sich gegen die Backgroundsänger durchzusetzen. Jagger und Richards werden im kommenden Jahr 60. Drummer Charlie Watts ist schon 61 Jahre alt.
Ihr neues Album "Forty Licks" kommt im Oktober heraus. Im Sommer 2003 kommen die Stones wieder nach Deutschland, im Juli wahrscheinlich auch nach Hamburg. 
© dpa
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Zwischen Stadion, Halle und Club
Rolling Stones starten "ambitionierteste Tour aller Zeiten"
28. Aug. 2002
Von Bert Mark
Köln. Bescheidenheit war nie ihre Stärke. Und so hauen die Rolling Stones schon mächtig auf die Pauke, wenn sie nur ihre Jubiläumstournee zum 40-jährigen Bestehen ankündigen, die in den kommenden zwölf Monaten in knapp 100 Konzerten rund um den Erdball führt. "Die ambitionierteste Tour aller Zeiten" beginnt am nächsten Dienstag im seit Monaten ausverkauften Fleet Center in Boston.
Verständliches Selbstbewusstsein: Ohnehin liegen Mick Jagger, Keith Richards, Ron Wood und Charlie Watts mit ihren drei letzten Tourneen "Bridges to Babylon", "Voodoo Lounge" und "Steel Wheels" in der "ewigen" Zuschauerstatistik für Rockbands auf Rang eins bis drei: Jeweils sechs bis sieben Millionen Menschen sahen die "Bad Boys" da live.
Nun soll es drei "dramatisch verschiedene Shows" geben, die die musikalische Bandbreite und Historie dokumentieren sollen: Wie gewohnt Riesengigs vor 70000 Zuschauern in Stadien, Konzerte in Hallen mit bis zu 25000 Plätzen und schließlich kleine, intime Auftritte in Clubs und Theatern. Mit den Clubkonzerten kehren die Stones zu ihren musikalischen Wurzeln zurück: dem Blues.
Schon innerhalb der "Voodoo-Lounge-Tour" 1995 gab es bei zwei Konzerten im Amsterdamer Club "Paradiso" einen Ausflug aus den Riesenarenen, bei dem selbst Frontman Mike Jagger zur Gitarre griff und mit Keith Richards an der akustischen und Ron Wood an der Slide-Gitarre große Teile des Konzerts "unplugged" spielte. Der Mitschnitt auf der Live-CD "Stripped" gilt als eines der atmosphärisch dichtesten Alben der Stones.
Auch jetzt werden sie pünktlich zur Tour eine neue Doppel-CD auf den Markt werfen. Unter dem Titel "Licks" sind ihre 36 größten Hits von "Satisfaction" bis "Start me up" digital aufbereitet zu hören und um vier brandneue Songs ergänzt. Für diese Jubiläumsausgabe, die am 30. September erscheinen soll, haben sich erstmals ihre verschiedenen Plattenfirmen zu einem "Best of"-Projekt zusammen gerauft.
Bis Ende Januar touren die Stones durch die USA und Kanada. Danach geht es nach Australien und Fernost. Erstmals ist sogar ein Gastspiel in Peking geplant. Noch sind die Auftritte in Deutschland nicht bestätigt. München, Hamburg, Hannover, Leipzig, Hockenheimring, Nürnberg und Berlin sollen im Juli/August 2003 auf dem Plan stehen.
Dass Nordrhein-Westfalen ausgespart ist, liegt auch daran, dass die Stadien in Düsseldorf und Köln, wo die Stones 1998 und 1999 spielten, wegen der Umbauten für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ausfallen. So keimten leise Hoffnungen auf, sie könnten an der Bonner Museumsmeile eines ihrer kleinen Clubkonzerte geben. Ein Gerücht, das aber bislang von niemandem bestätigt wird.
© Bert Mark
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Mick Jagger kann Jerry Hall nicht vergessen

London - Mick Jagger (58) ist so eifersüchtig auf Jerry Halls Neuen, dass er seine Ex-Frau unbedingt zurückerobern will. Das will die Zeitung «News of the World» in Erfahrung gebracht haben. «Er vermisst Jerry (45), und er vermisst es, verheiratet zu sein», wurde ein Freund des Rolling-Stones-Chefs zitiert. Die Gelegenheit sei günstig, da Jerry noch nicht das erwartete Heiratsangebot von ihrem neuen Liebhaber Tim Attias (35) bekommen habe. Stimmt das Geld nicht?
«Tim ist reich, aber er spielt nicht in Micks Liga», sagte der Freund. «Wenn sie zusammen in Urlaub sind, bezahlt sie die Miete für die Yacht, und er übernimmt das Mittagessen.» Das größte Problem aber sei, dass sie ständig von Mick rede. «Das macht Tim ein bisschen wahnsinnig.» 
© dpa
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Rolling Stones geben Überraschungskonzert in Toronto

19. Aug. 2002
Toronto (dpa) - Gut zwei Wochen vor ihrer großen Amerika-Tournee haben die Rolling Stones hunderte Fans in Kanada mit einem Live-Auftritt in Toronto überrascht. Ohne große Vorankündigung spielten sie nach kanadischen Medienberichten bereits in der Nacht zum Freitag im Palais Royale der Großstadt Toronto mehr als ein Dutzend ihrer Hits. Vor allem Mund-zu-Mund-Propaganda führte dazu, dass sich etwa 2000 Zuhörer einfanden. Viele hatten gleich nach einem Konzert von Bob Dylan in einem anderen Saal der Stadt gezielt ausgestreute «Geheimtipps» für den Stones-Auftritt bekommen und waren zum Palais Royale gezogen.
Wie sich herausstellte war das Überraschungskonzert als Werbegag für die Stones-Tournee «40 Licks» gedacht, die am 3. September in Boston (US-Bundesstaat Massachusetts) beginnt. Die Rock-Veteranen bereiten sich seit Ende Juni in Toronto auf die Tournee in den USA und Kanada vor, mit der sie auch ihr neues Doppelalbum mit 40 alten und neuen Songs vorstellen und bewerben wollen.
© dpa
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Zeitreise mit den Rolling Stones
6. Aug. 2002
Die Rolling Stones bilden das zentrale Epos der Rockmythologie. Im 40. Jahr ihres Bestehens erzählt der Biograf Stephen Davis jetzt ihre ganze Geschichte . Von ihrem Debüt als Pausenfüller 1962 im Marquee Club in London bis zu ihrer letzten Welt-Tournee "Bridges of Babylon". Davis legt das umfassendste Werk über "the world's greatest band" vor. Er berichtet spannend von ihren Konzerten, vom Geschäft der Plattenproduktion und natürlich dem Privatleben der Rolling Stones. Fehden, Amouren, Drogenexzesse - nichts wird ausgelassen. Das Buch "Die Stones" ordnet die Band auch jenseits der Musik-Welt ein und ist damit ein großes Gesellschaftspanorama der letzen vier Jahrzehnte. (Europa Verlag, 28,90 Euro) 
© Berlin Online
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Rolling Stones proben in Toronto für Nordamerika-Tour
20. Juli 2002
Toronto (dpa) - Die Rolling Stones haben in Toronto offiziell mit den Proben für ihre bevorstehende Nordamerika-Tour begonnen.  Dazu haben sie sich wieder in einer exklusiven Privatschule einquartiert, berichteten kanadische Sender. Im Auditorium der Crescent School hatte die weltberühmte Rock-Band auch vor ihrer 'Voodoo-Lounge'-Tour 1994 geübt. Dagegen probten sie für die Tour 'Bridges to Babylon' vor fünf Jahren in Torontos Masonic Temple.
Die Stones wollen sich etwa fünf bis sechs Wochen auf die neue Tour vorbereiten, die dann am 3. September in Boston startet. Leadsänger Mick Jagger war trotz langer Pause sichtlich zufrieden. «Klingt schon jetzt gut, nach eineinhalb Tagen», sagte er einer örtlichen TV-Station.
Auch für Gitarrist Ron Wood gab es keine Zweifel. «Es haut hin. Die Leute sind hier immer so nett und die Atmosphäre ist richtig gut. Wir haben die besten Voraussetzungen». Ob sich die Stones erkenntlich zeigen und bis zur Weiterreise nach Boston hin und wieder in einem Club der Stadt spielen werden, blieb vorerst ihr Geheimnis.
© dpa
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40 Jahre Rock'n'Roll: Rolling Stones  
11. Juli 2002
London (rpo). Fans lieben die Rolling Stones vor allem wegen ihrer Wahnsinns-Bühnenshow. Auch die Tatsache, dass die Herren inzwischen runzlig geworden sind, hat nichts daran geändert. Und wenn die Musiker um Mick Jagger dieses Jahr ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum feiern, dann natürlich mit einer großen Jubiläumstournee rund um die Welt.  
Die ersten Auftritte waren kurz - die Gruppe war unbekannt und sie konnte auch noch nicht viel spielen. Damals, am 12. Juli 1962 im Marquee Club an der Londoner Oxford Street war es eine kurze Pause, in der ein paar junge Leute die Chance zum ersten Auftritt bekamen: Rolling Stones nannten sie sich. Nun feiern sie sozusagen 40. Firmenjubiläum. Ältere Herren sind sie geworden, viel erlebt haben sie und Musik machen sie auch bald wieder. Bei einer Jubiläumstournee rund um die Welt, die ein ganzes Jahr dauern soll. 

Mick Jagger: Student aus gutem Hause
"Ich hoffe nur, dass niemand glaubt, wir seien so eine Rock'n'Roll-Gruppe", sagte Mick Jagger in einem seiner ersten Interviews. Und das war nicht ironisch gemeint, die Gruppe sah sich in der amerikanischen Blues-Tradition. Gründungsmitglied Brian Jones hatte den Namen in einem Song von Muddy Waters gefunden. Und Rock'n'Roll wurde damals in Großbritannien mit Leuten wie Cliff Richard und Billy Fury assoziiert.
Mick Jagger, heute 58, damals Student und Junge aus gutem Hause, war es vor allem, der am Image der Rolling Stones arbeitete, nachdem er bei diversen kleinen und kaum bezahlten Auftritten erkannte, dass vor allem viele kleine Mädchen die Musik mochten, die die Gruppe machte. "Wir spielten dann irgendwie in Newcastle und wurden von kreischenden Zwölfjährigen verfolgt. Das war nicht gut für unsere Kreativität, denn wir spielten sowieso immer nur vier Stücke und dann war die Show schon wieder am Ende", erinnert sich Jagger an die frühen Jahre.

Stones wollten wild und gefährlich erscheinen
Er vor allem war es, der die Stones als die "bösen Jungs" der Szene zu profilieren begann - sehr zum Ärger seiner akademischen Eltern, die ihn daheim scholten, weil er immer so unanständige Lieder sang. Denn im Gegensatz zu den großen Rivalen, den Beatles, wollten die Rolling Stones wild und gefährlich erscheinen. Wenn die Beatles sangen "Ich möchte Deine Hand halten", dann sangen Jagger und seine Mannen: "Lass uns die Nacht miteinander verbringen." Nicht knuddelige Pilzköpfe wollten sie sein - die herausgestreckte Zunge Jaggers, provozierend und lasziv, wurde zum Logo der Gruppe.
Die Tournee vom Herbst 1969 durch die USA sieht Jagger heute als Wendepunkt für die Stones: "Damals hatten wir zum ersten Mal eine richtige Tonausrüstung. Das war plötzlich etwas völlig Neues. Und die Zuschauer waren nicht mehr nur kreischende Teenies. Wir waren wieder da, wo wir eigentlich angefangen hatten: Bei Menschen, die richtig zuhörten."

Leben auf der Überholspur blieb nicht ohne Folgen
Das Leben auf der Überholspur der Rockmusik, zu der sich die Stones später nur zu gerne bekannten ("Wir haben den Rock'n'Roll nicht erfunden, es sieht nur so aus") blieb nicht ohne Folgen. Im Mai 1969 wurde Brian Jones, der genialische Gitarrist und prägende Mann der ersten Jahre, zum Ausstieg aus der Gruppe gedrängt. Alkohol und Drogen hatten sein Verhalten immer unberechenbarer gemacht. "Es ging nicht mehr", sagte Jagger später. Wenige Wochen später lag Jones tot in seinem Schwimmbad, ein nach wie vor als nicht völlig geklärt geltender Tod.
Ronnie Wood, der 1975 von den "Faces" zur Gruppe stieß, büßte wegen Kokainkonsums die Nasenscheidewand ein und ließ sie durch ein Implantat ersetzen. An Drogengeschichten und -ärger fehlte es nicht. Sogar Prinzessin Margaret ("Mick ist so ein wunderbarer Mann") soll einst in der Garderobe während eines Konzerts dem weißen Stoff zugesprochen haben.

Musiker sorgen mit ihrem Privatleben für Aufsehen
Bill Wyman, heute 65, stieg 1993 aus: "Es ist eine Leistung, das alles überlebt zu haben. Ich möchte es etwas ruhiger angehen lassen." Ian Stuart und Geoff Bradford gehörten zu den heute fast vergessenen Gründungmitliedern einer Band, in der über die Jahre eine ganze Reihe bekannter Musiker zeitweilig mitspielte.

Große Lieder haben sie hervorgebracht - von "Satisfaction" und "Brown Sugar" bis hin zu "It?s Only Rock And Roll But I Like It", das Ronnie Wood mitbrachte. Gut vermarktet haben sie ihre Platten auch - noch heute gilt das von Andy Warhol entworfene Cover von "Sticky Fingers" (das mit dem Reißverschluss) als eines der originellsten der Popmusik. Aber die Rolling Stones sind vor allem eine Tourneeband, die die Fans wegen der Bühnenshow sehen wollen. Und auch die Tatsache, dass die alten Herren inzwischen runzlig geworden sind, hat nichts daran geändert.

Dieser Tage macht Mick Jagger, nach 40 Jahren als Stone in den Adelsstand erhoben und künftig "Sir Mick", durch seine Affären mit jüngeren Frauen nach wie vor von sich reden (vier Ehen, sieben Kinder), Ronnie Wood (55) und Keith Richards (58) vorwiegend durch ihren Alkoholkonsum - und Charlie Watts (61) ist vom konservativen "Daily Telegraph" zu einem der am besten gekleideten britischen Gentlemen gekürt worden.
© rp-online, ap, dpa, sid
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Gimme Shelter»: Nach dreißig Jahren die unzensierte Fassung
10.Juli 2002
Hamburg (dpa) - Die legendäre Tournee der Rolling Stones von 1969 war die Basis für den Dokumentarfilm der Brüder Albert und David Mayles von 1970, der damals in einer zensierten Fassung und - der Zeit entsprechend - in einer wesentlich schwächeren Tonqualität in die Kinos gekommen war. Nun gibt es einen neuen Kinostart für die Dokumentation, unzensiert und mit digital aufgebessertem Ton.  Die Bilder zeigen die Band bei Studioaufnahmen und bei mehreren Auftritten, unter anderem im Madison Square Garden in New York. Im Mittelpunkt steht jedoch nach wie vor das Konzert in Altamont, bei dem die als Ordner eingesetzten Hell's Angels Zuschauern gegenüber gewalttätig wurden und sogar ein Todesopfer zu beklagen war.
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Mick Jagger wird von der Queen geadelt

London - Mick Jagger (58) wird von Königin Elizabeth II. (76) zum Ritter geschlagen. Die Entscheidung, den Rolling-Stones-Chef zu Sir Mick zu machen, solle am kommenden Wochenende bekannt gegeben werden, berichtete die "Sunday Times". "Seine Satanische Majestät" habe damit wesentlich länger gebraucht, um geadelt zu werden, als britische Popstars wie Paul McCartney, Elton John und Cliff Richard. Seine Vorliebe für "Drogen, Sex und Rock'n'Roll" habe die Ehrung bisher verhindert. 
Im vergangenen Herbst hatte Jagger in einer Fernsehdokumentation gesagt, auch Mitglieder der königlichen Familie wie Prinz Charles seien erstaunt darüber, dass ihm der Adelstitel bisher vorenthalten worden sei. Die Entscheidung darüber trifft die britische Regierung. Jagger war unter anderem mit der im Februar gestorbenen Prinzessin Margaret befreundet. Rolling-Stones-Biograf Philip Norman bezeichnete die Ehrung als eine "Schande": Jagger habe "nie auch nur irgendetwas für dieses Land getan". Er könne sich nicht benehmen und sei nur aufs Geld aus: "Als er einmal Prinz Charles vorgestellt wurde, blieb er mit einer Hand in der Hosentasche stehen."
© (dpa)
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Weltstars in Hallen bald unbezahlbar - Dennoch mehr Besucher
04. Juni 2002 
Saarbrücken (dpa) - Showstars von Weltruhm wie Michael Jackson, Tina Turner oder die Rolling Stones sind selbst für die großen Veranstaltungshäuser in Europa kaum noch zu bezahlen. Das hat der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) auf seiner Jahrestagung in Saarbrücken beklagt. Die Rolling Stones, so hieß es, verlangten heute mindestens 40 Millionen Dollar Vorauszahlung, sonst packten sie nicht einmal ihre Gitarren aus. Und zu einem Michael-Jackson-Konzert müssten schon 100 000 Besucher strömen, um es finanzieren zu können.
Dennoch, so berichtete Verbandspräsident August Moderer von der Congress Centrum Mainz GmbH, rechnen die Veranstaltungshallen auch in diesem Jahr mit einem leichten Umsatz- und Besucherzuwachs. Dem EVVC sind vom kleinen Bürgerhaus bis zur 62 000 Sitzplätze umfassenden Arena auf Schalke 286 Veranstaltungs-Zentren in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten angeschlossen. In die Hallen strömten nach Verbandsangaben im vergangenen Jahr bei 200 000 Veranstaltungen rund 70 Millionen Menschen. Von den Hallen arbeite kaum noch eine Kosten deckend, sagte EVVC-Geschäftsführer Klaus Kumrey (Karlsruhe).
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Rolling Stones gehen wieder auf Welt-Tour - erstmals in China 
5. Mai 2002
New York (dpa) - Aus überdimensionalen roten Lippen am Himmel streckt sich den New Yorkern eine riesige Zunge entgegen: Die Rolling Stones sind in der Stadt. Mit einem knallgelben Zeppelin, auf dem das Stones-Symbol prangt, sind die Altrocker eingeschwebt, um die Daten ihrer Welt-Tournee 2002-2003 zu verkünden. Sie wird die vier Briten erstmals nach China bringen. 
Am 5. September 2002 beginnt die musikalische Weltreise in Boston und führt Mick Jagger & Co. nach 32 Konzerten in Nordamerika auch nach Mexiko, Australien und Asien. Die Fans in Europa können die Rolling Stones erst von Juni 2003 an live hören und sehen.
«Wir wollen uns selbst übertreffen», tönten die Stones. Und das taten sie zumindest mit ihrem Auftritt bei der Pressekonferenz im Big Apple. Zunächst kreisten Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Ron Wood in ihrem Luftschiff mehrere Male über dem Van Cortlandt Park im Stadtteil Bronx, bevor sie auf dem offenen Feld mitten im Grünen landeten. Wie für Staatsgäste waren zahlreiche Polizisten aufgeboten worden, zwei Kamera-Hubschrauber umkreisten den Zeppelin.
Die Bilder wurden auf eine Leinwand am Boden für die Hunderte von Journalisten aus aller Welt übertragen. Auch viele Fans warteten an den Absperrungen, um einen Blick auf ihre Idole zu ergattern. «We love you, Rolling Stones» stand auf den mitgebrachten Tüchern, die eingefleischten Fans waren mit T-Shirts und Ansteckern gekommen.
Warum tun sich die Altrocker die Strapazen einer neuerlichen Welttour eigentlich an? Einfacher Grund: «Fun (Spaß)», meinte Gitarrist Keith Richards. Frontmann Jagger, gekleidet in ein silberglänzendes Sakko, erklärte: «Wir können entweder auf Tour gehen oder Stützen der Gesellschaft werden. Da sich aber noch keine Gesellschaft gefunden hat, die uns braucht, gehen wir lieber auf Tour». Knappe drei Jahre hatte die Abstinenz gewährt: Die letzte Welttournee war 1999 in Köln zu Ende gegangen.
Die Stones wählen dieses Mal ungewöhnliche und abwechslungsreiche Bühnen: Sie wollen sowohl in riesigen Stadien, als auch in mittelgroßen Arenen und ganz kleinen Theatern sowie Clubs spielen. Letzteres ist sicher eine Hommage an die Anfänge der Band, die vor 40 Jahren am 12. Juli 1962 zum ersten Mal im Londoner Marquee Club aufgetreten war. Damals jedoch noch ohne den Drummer Charlie Watts.
Für New York im September sind beispielsweise sowohl der Madison Square Garden als auch der Roseland Ballroom geplant. «Die verschiedenen Bühnengrößen sind eine echte Herausforderung für uns», sagte Jagger zu den Plänen der Band. Rund 85 Dollar (93 Euro) sollen die Karten für die Stadien kosten, 100 Dollar für die Arenen und 50 Dollar in den kleinen Clubs. Virtuell lässt sich die Tour unter www.rollingstones.com verfolgen.
«Mal sehen ob wir uns an die alten Sachen erinnern können», scherzte Keith Richards auf die Frage nach dem Programm für die Shows. Die Rolling Stones kündigten das Erscheinen eines «Best Of»- Doppelalbums an, auf dem neben den Erfolgen seit 1963 bis heute auch einige neue Nummern zu hören sein werden. Sie wollen in Kürze dafür ins Studio gehen. Als Vorbands sind unter anderem No Doubt, Sheryl Crow und Buddy Guy gebucht.
Mit ihrer World Tour schließen sich die Stones einer Reihe von Rock- und Pop-Veteranen an, die derzeit in den USA für volle Säle und Stadien sorgen. Dazu gehören neben Ex-Beatle Paul McCartney auch Elton John und Billy Joel mit einer gemeinsamen Show sowie die Gruppe Crosby, Stills, Nash & Young. 
© dpa
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Rolling Stones: Tournee-Auftakt im Luftschiff?  

03. Mai 2002
New York (rpo).
Tourneebeginn mal auf die andere Art: Die Rolling Stones wollen offenbar mit einem Luftschiff vom Himmel einschweben, um am kommenden Dienstag in New York ihre neue US-Tournee einzuläuten. Die Presse ist jedenfalls zu einem geheimnisumwitterten Termin geladen, hieß es am Freitag in Branchenkreisen.
Sie wollten damit vor hunderten Kameras im Van Cordtland Park landen, der drittgrößten Grünanlage New Yorks.
Bei der PR-Agentur Rogers Cowan hieß es lediglich: "Rolling Stones, Pressekonferenz, Dienstag, Van Cordtland Park - mehr sagen wir nicht. Außer vielleicht, dass man auf Überraschungen gefasst sein sollte." Auch konkrete Angaben zur Tournee soll es erst am Dienstag geben.
Sie soll zwar nicht "40th Anniversary Tour" heißen, doch die Gastspielreise soll nach unbestätigten Angaben aus der Konzertbranche mit dem 40. Jahrestag des ersten öffentlichen Konzerts der Rolling Stones zusammenfallen. Bei dem Auftritt am 12. Juli 1962 im Londoner Marquee Club war Schlagzeuger Charlie Watts allerdings noch nicht dabei.
Mit der neuen Tour schließen sich die Stones eine Reihe von Rock- und Pop-Veteranen an, die derzeit in den USA für volle Säle und Stadien sorgen. Dazu gehören neben Ex-Beatle Paul McCartney auch Elton John und Billy Joel mit einer gemeinsamen Show sowie die Gruppe Crosby, Stills, Nash & Young.
Zuletzt waren die Stones 1999 auf Tour - mit einem Abschluss- Konzert vor begeisterten Fans in Köln. Seitdem hat Bandleader Mick Jagger ein Soloalbum herausgebracht und den Militärspionage-Thriller "Enigma" produziert. Auch Gitarrist Ron Wood und Drummer Charlie Watts haben nach der letzten Tournee Alben eingespielt. Keith Richards verbrachte seine Zeit hingegen vor allem mit dem Besuch von Tennisturnieren und Filmpremieren. 
© rpo
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Gerüchteküche brodelt: Rolling Stones im Herbst auf Tour?
02. Mai 2002

New York - Allen bösen - und unwahren - Gerüchten um künstliche Hüftgelenke, Altersdemenz und dünne Stimmen zum Trotz, gehen die Rolling Stones wohl ab dem Herbst wieder auf Tournee. Offiziell ist noch nichts, doch am kommenden Dienstag wird mit einer entsprechenden Mitteilung gerechnet, wie die New York Daily News berichtet.
Zuletzt waren die Rock-Opas Mick Jagger (58), Keith Richard (58), Charlie Watts (61) und Ron Wood (54) 1999 auf großer Reise rund um den Erdball. Jetzt scheint es die "rüstigen Rentner" wieder einmal zu jucken. Besonders vor dem Hintergrund des 40-jährigen Bandjubiläums scheinen die Gerüchte nicht jeder Grundlage zu entbehren. Geschickt gewählt ist der Termin für die große Tour auf jeden Fall, bleiben doch in diesem Jahr die großen Headliner zu Hause. So wird den Stones sicherlich wieder ein großes Publikum zufliegen.
© Kölner Stadtanzeiger
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Bon Jovi und Keith Richards ehren Country-Sänger Willie Nelson
16. Apr. 2002
   Nashville (dpa) - Keith Richards von den Rolling Stones, Jon Bon Jovi, Sheryl Crow und das Trio Dixie Chicks haben dem Country-Sänger Willie Nelson bei einer Aufzeichnung in Nashville ihre Ehre erwiesen.
Die Rock- und Popsänger begleiteten Nelson in dem Fernsehprogramm "Willie Nelson & Friends: Stars & Guitars", das am 27. Mai in den USA ausgestrahlt werden soll. "Dies war die beste Jam Session, an der ich jemals teilgenommen habe", freute sich Nelson nach Berichten in US-Medien vom Dienstag. In seiner jüngsten CD "The Great Divide" hatte sich der 68-jährige Country-Barde ebenfalls von jüngeren Kollegen wie Lee Ann Womack und dem R&B-Interpreten Brian McKnight begleiten lassen.
©dpa
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Rolling Stones helfen dem Ex-J.Geils-Sänger Peter Wolf 
05. Apr 2002
   Hamburg (dpa) - Gleich zwei Rolling Stones haben dem ehemaligen J.-Geils-Band-Sänger Peter Wolf bei den Aufnahmen zu seinem Album "Sleepless" geholfen. Nach Informationen des "Rolling Stone" waren sowohl Mick Jagger als auch Keith Richards mit Wolf im Studio. Besonders von Keith Richards lernte Wolf eine sehr eigene Zeitplanung. "Die Ausrüstung war um 16 Uhr da, und Keith sollte um 19 Uhr kommen", berichtet er: "Um 22 Uhr haben wir dann einen Anruf erhalten, dass es etwas später wird. Aber als er dann endlich kam, hat er höllisch gute Musik gemacht, jeden im Studio mit seinem Charme bezaubert, und ist erst wieder gegangen, als die Sonne schon wieder aufging."
(Internet: Rolling Stone: http://www.rollingstone.com)
©dpa
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"Sun": Mick Jagger droht Ronnie Wood mit Rausschmiss

29. Mrz. 2002
   London (dpa) - Mick Jagger (58) hat seinem Gitarristen Ronnie Wood (54) nach Informationen der "Sun" mit dem Rausschmiss aus den Rolling Stones gedroht. Wood habe in Interviews zugegeben, er trinke bis zu drei Flaschen Wodka am Tag und gebe wöchentlich 1500 Pfund (2400 Euro) für Kokain aus, berichtete die "Sun" am Freitag. Jagger befürchte, dass Wood bei diesem Drogenkonsum die im September beginnende Welttournee der Stones nicht durchhalten werde. Inzwischen kämpfe er in einer Entzugsklinik in Arizona gegen seine Sucht.
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Paul McCartney und Mick Jagger wollen für Queen gemeinsam auftreten
27.  Jan. 2002
London, (AFP) - Das goldene Thronjubiläum der Queen macht's möglich: Ex-Beatle Paul McCartney und Rolling Stones-Sänger Mick Jagger werden erstmals gemeinsam auftreten. Bei einem Konzert am 3. Juni vor dem Buckingham Palast werde McCartney am Bass stehen, Jagger singen und außerdem auch noch Phil Collins am Schlagzeug sitzen, berichtete am Sonntag die Zeitung "Sunday Telegraph". Eingeladen von dem Super-Trio sind auch Aretha Franklin, Stevie Wonder und Bryan Adams. Die 12.000 Eintrittskarten sollen wegen des erwarteten Riesen-Andrangs vom Buckingham-Palast und vom Rundfunksender BBC verlost werden. BBC wird das Konzert live übertragen.
© AFP
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"Wetten, dass ...?"
27.  Jan. 2002
   Braunschweig (dpa) - Thomas Gottschalk war am Samstagabend stolz, dass er endlich einen "weißen Fleck auf der Gästeliste" füllen
konnte: Mick Jagger, der Sänger der Rolling Stones, war zur 133. Ausgabe von "Wetten, dass...? " in die Volkswagenhalle nach
Braunschweig gekommen. Noch bevor die Fans an den Bildschirmen die Rocklegende erblicken konnten und bevor Gottschalk seine Ansage beendet hatte, brandete in der ausgebuchten Halle der Applaus auf. Neben dem Briten begrüßte Gottschalk auch die nach seiner Aussage "berühmtesten Deutschen": Boris Becker und Claudia Schiffer....
©dpa
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Mick Jagger als Produzent: Loben und Lügen
25.  Jan. 2002
   Berlin (dpa) - Mick Jagger, 58, Musiker mit Hang zum Film, hat bei Schauspielern ein Problem mit dem Selbstvertrauen ausgemacht: "Die meisten sind total unsicher. Also erzähle ich ihnen, dass sie ihre Arbeit toll machen, dann werden sie viel selbstsicherer und
lockerer", sagte Jagger der "Berliner Zeitung". Mit "Enigma" läuft zur Zeit der erste vom Sänger der Rolling Stones produzierte Film in
den Kinos. Bei der Motivation der Mimen heiligt für ihn der Zweck die Mittel: "Man muss ihnen Sachen sagen wie "Mein Gott Du siehst - Du siehst ja umwerfend aus." Oder: "Das war irrsinnig toll gespielt, wow!" Und denkt aber: "Verdammt noch mal, was hat der da bloß
zusammengespielt.""
   Als Produzent war er bei "Enigma" zudem als Schlichter gefragt: "Mein Job war es, mit allen Beteiligten zu reden und dafür zu sorgen,
dass sich niemand zu sehr in die Haare kriegt. Es gibt ja immer Leute, die herumzanken", berichtete Jagger von seiner neuen Aufgabe.
Er selbst versucht, Ärger aus dem Weg zu gehen: "Es gibt keinen Grund, warum man im Leben etwas tun sollte, was einem keinen Spaß
macht. Man soll nichts tun müssen."
©dpa
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