Stones-News 2007

15.01.2007 Jagger versteht keinen Spaß
27.02.2007 Gitarrist Ronnie Wood stellt Pferdegemälde aus
28.02.2007 MARTIN SCORSESE arbeitet mit MICK JAGGER zusammen
14.03.2007 "Rolling Stones": Sie wollen wieder auf Tour gehen
14.03.2007 Keith Richards: "Fluch der Karibik" hat ihm großen Spaß gemacht
22.03.2007 The Rolling Stones kündigen ihre ‘A BIGGER BANG’ 2007 Sommer Tour durch Europa an!
22.03.2007 Hall findet Schönheits-OPs "Mitleid erregend"
05.04.2007 Keith Richards: Keine Asche geschnupft
06.04.2007 Keith Richards vertraut Ärzten nicht
18.04.2007 Rolling Stones machen Pferde wild
24.04.2007 Keith Richards' Mutter gestorben
30.04.2007 Keine Autobiografie von Mick Jagger
18.05.2007 KEITH RICHARDS: 5 Millionen für Biographie?
19.05.2007 Richards kann Rapper nicht ertragen
01.06.2007 Der jüngste Stone wird sechzig
06.06.2007 "Rolling Stones": Europatour läuft
09.06.2007 Mick und Chris Jagger - brüderlich vereint
10.06.2007 Jagger und Richards: "Bis dass der Tod uns scheidet"
11.06.2007 Dank Stones: Flughafen hat „Jagger 1“
12.06.2007 "Ich bin nicht die coolste Sau im Rock"
12.06.2007 Rolling Stones klauen Fans die Fähre
13.06.2007 Rolling Stones: Heimspiel nach 30 Jahren
15.06.2007 Rolling Stones rocken in Frankfurt: Querelen vergessen
10.07.2007

Rolling Stones - DVD ''The Biggest Bang''

10.07.2007 Rolling Stones geben erstes Konzert in Montenegro
02.08.2007

Keith Richards' Memoiren als Bestseller

04.08.2007 Ron Wood nervt seine Nachbarn
14.08.2007 Rocker altern nur äußerlich
16.08.2007 Die Rolling Stones in Düsseldorf - grandios perfekt (mit Setlist)
28.08.2007 "Rolling Stones" setzen sich nicht zur Ruhe
29.08.2007 Aus Trotz: KEITH RICHARDS verschlingt Zigarette
31.08.2007 Stones-Gitarrist Keith Richards wütend auf Schwedens Presse
04.09.2007 Mick Jagger bringt Best-of-Album heraus
09.09.2007 MICK JAGGER legt sein erstes Best Of-Album vor!
18.10.2007 Richards-Tochter „Papa ist der weiseste Mann“
24.12.2007 "Rolling Stones": CHARLIE WATTS hat großen Respekt vor MICK JAGGER

 

 

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updated: 12.10.2008




Jagger versteht keinen Spaß
15.01.2007

Rolling Stones-Frontmann Mick Jagger hat auf der Namensänderung einer US-Comedy-Sendung mit dem Titel "Let's Rob Mick Jagger" bestanden, wie der Onlinedienst "Dotmusic" berichtet. In der Sendung ging es um eine Verbrecherbande, die Jagger ausraubt.

Mick Jagger hätte sich zwar gefreut, in der Show zu erscheinen, habe sich jedoch über den Titel der Reihe aufgeregt, sagte Stephen McPherson, Präsident von "ABC Entertainment". Der Sender änderte den Namen daraufhin in "Knights Of Prosperity", so der Präsident. Unklar blieb, ob der Rolling Stone erneut in der Sendung erscheinen wird. Andere Stars, wie zum Beispiel Sting, werden jedenfalls weiterhin dabei sein. "Viele Leute reißen sich darum bei der Show mitzumachen", so McPherson. "Es gilt als cool, Teil dieser New Yorker Comedy-Show zu sein." (nz)

N24.de
© 2006 SevenOne Intermedia GmbH
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Gitarrist Ronnie Wood stellt Pferdegemälde aus
27.02.2007

Der Rolling-Stones Gitarrist Ronnie Wood (59) wird in der Londoner Galerie 27 seine neuen Pferde-Bilder ausstellen. Bislang hat der britische Rockmusiker vor allem Porträts gemalt, aber jetzt habe Wood seine Leidenschaft für Tiere, vor allem für Pferde, entdeckt, berichtete die britische Zeitung «The Daily Telegraph».
Wood lebt seit 1998 auf einer Farm im Osten Irlands und züchtet dort selbst Pferde. «Ronnie nimmt die Malerei sehr ernst», sagte Jonathan Poole, der die Ausstellung zusammengestellt hat, der Zeitung. Er habe grossen Respekt vor seinen künstlerischen Fähigkeiten.
Wood hat einige Jahre Malerei in London studiert. Seine Arbeiten wurden weltweit ausgestellt, unter anderen in Tokyo, New York und Hamburg. Die Ausstellung in London beginnt am 6. März.

© espace.ch
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MARTIN SCORSESE arbeitet mit MICK JAGGER zusammen
28.02.2007

LOS ANGELES (chart-king.de) - Martin Scorsese und "Rolling Stone" Mick Jagger wollen sich für einen Film zusammentun. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hatte der Alt-Rocker die Idee zu dem Streifen "The Long Play". Darin geht es um zwei Freunde, die davon träumen, Musik-Stars zu werden. Jagger produziert den Film, Scorsese führt Regie und William Monahan wird das Drehbuch schreiben.

Das ist bereits die zweite Zusammenarbeit von Scorsese und Jagger. Ihr letztes gemeinsames Projekt war eine Dokumentation über die "Rolling Stones", die noch dieses Jahr veröffentlicht werden soll. (chart-king.de berichtete)

Übrigens: Scorsese wurde bei der Oscar-Verleihung am Sonntag (25.02.) für "The Departed" als "Bester Regisseur" ausgezeichnet. (chart-king.de berichtete)

© chart-king.de
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"Rolling Stones": Sie wollen wieder auf Tour gehen
14.03.2007

NEW YORK (chart-king.de) - Die "Rolling Stones" wollen in Zukunft nicht kürzer treten. Das verriet Keith Richards vor kurzem in New York. Die Alt-Rocker wollen demnach bald wieder auf Tour gehen. Keith wörtlich: "Ich bin mir wegen der Termine nicht sicher, aber es besteht kein Zweifel, dass wir wieder auf Tour gehen, aber wo und wann, das weiß ich nicht. Ich kann es nicht sagen." Nach einer kurzen Pause fügte er dann hinzu: "Ich weiß es natürlich, aber euch verrate ich es nicht."

Die "Rolling Stones" waren im letzten Jahr auf großer Welt-Tournee. Vor allem in Nordamerika brachen die Alt-Rocker mit ihrer Tour alle Rekorde. Wie "Pollstar" berichtet, verkauften die Altrocker dort über eine Million Tickets, das entspricht Einnahmen von rund 138,5 Millionen Dollar.

© chart-king.de
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Keith Richards: "Fluch der Karibik" hat ihm großen Spaß gemacht
14.03.2007

NEW YORK (chart-king.de) - Keith Richards hatte am Set von "Fluch der Karibik" jede Menge Spaß. Der "Rolling Stones"-Gitarrist erklärte, vor allem mit Hauptdarsteller Johnny Depp habe er eine großartige Zeit verlebt.

Wörtlich meinte er: "Wir hatten drei oder vier großartige Tage, alles sehr verwegen." Weiter sagte Richards, es habe ihm sehr großen Spaß gemacht den Vater von Captain Jack Sparrow zu spielen.

"Fluch der Karibik 3" kommt bei uns am 24. Mai in die Kinos. In den USA kommt der Streifen einen Tag später, am 25. Mai raus. Dort heißt er übrigens: "Pirates Of The Caribbean: At World´s End".

© chart-king.de
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The Rolling Stones kündigen ihre ‘A BIGGER BANG’ 2007 Sommer Tour durch Europa an!
22.03.2007

In Deutschland stehen Frankfurt (13. Juni ’07), Düsseldorf (13. Aug. ’07) und Hamburg (15. Aug. ’07) auf dem Tourneeplan!

London – Donnerstag, 22. März 2007 – Sie sind zurück! Die größte Rock’n’Roll Band der Welt kommt diesen Sommer zurück in die Stadien und Arenen Europas. Tourneestart wird am 05. Juni 2007 in Werchter, Belgien sein, insgesamt wird die Band auf ihrer The Rolling Stones ‘A Bigger Bang’ 2007 Tour über 25 Konzerte in ganz Europa geben. In Deutschland stehen Frankfurt am 13. Juni, Düsseldorf am 13. August und Hamburg am 15. August 2007 auf dem Tourneeplan.

Mick Jagger, Keith Richards, Ronnie Wood & Charlie Watts haben heute angekündigt, dass sie 2007 fitter denn je zurückkommen. Dies ist eine gute Nachricht besonders für die Fans in Europa, die die Rolling Stones letztes Jahr nicht sehen konnten, weil die Band gezwungen war, einige Konzerte abzusagen. 

Der Tourneedirektor Michael Cohl dazu: “The Rolling Stones definieren den Rock’n’Roll jedes Mal neu, wenn sie auf Tour kommen, und es ist toll, dass sie noch einmal nach Europa kommen – wie versprochen – um es noch einmal zu tun!!”

Der Vorverkauf die die Deutschlandkonzerte beginnt am 30.03.2007, 09:00 Uhr an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Die bundesweite Tickethotline lautet 01805 – 57 00 00 (14 ct./min.), Tickets im Internet gibt’s unter www.eventim.de . Die Ticketpreise inkl. aller Gebühren liegen zwischen € 81,90 und € 187,90.

Alle Tourdaten, Vorverkaufsdaten, offizielle Informationen zur Tour und den Tickets, Fanclubmitgliedschaften und vorgezogenen Buchungsmöglichkeiten für Tickets gibt es unter www.rollingstones.com.

Die Rolling Stones bestätigten Daten in England, Irland, Holland, Belgien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Russland, Ungarn, der Tschechischen Republik, Schweden, Dänemark, Finnland, Rumänien, Serbien, Kroatien, Portugal und der Ukraine. Desweiteren ist noch ein Termin in der Schweiz in Vorbereitung. Die Band wird auf dieser Tour auch wieder Geschichte schreiben, da sie als Headliner das erste Mal bei einem Festival in England auftreten werden: dem legendären Isle of Wight Festival, am Sonntag, den 10. Juni! Ebenfalls geschichtsträchtig werden ihre ersten Konzerte in St. Petersburg, Russland, sowie Kroatien, Serbien und der Ukraine werden. 

„Der Abend wird groß werden, und wir werden sagen können, wir sind dabeigewesen.“  (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.07.2006)

„Die erfolgreichste Band der Welt ließ es auch 44 Jahre nach ihrem ersten Auftritt noch richtig krachen!“       (Express Köln, 24.07. 2006)

„Marmor, Stein und Eisen bricht, aber diese Steine nicht!“ (BILD Köln, 24.07.2006)

„Die Rolling Stones sind immer noch das Nonplusultra im Rock-Entertainment“  (Hamburger Abendblatt, 21.07.2006)

The Rolling Stones Europe 2007 wird präsentiert von Concert Productions International (CPI) und Solo.

© Peter Rieger Konzertagentur GmbH & Co. KG
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Hall findet Schönheits-OPs "Mitleid erregend"
22.03.2007

Jerry Hall findet Schönheitsoperationen "uncool und Mitleid erregend" und will sich niemals unters Messer legen.

Die 50-jährige Ex-Frau von Sir Mick Jagger glaubt, dass diejenigen, die durch kosmetische Eingriffe jünger aussehen wollen, ihre Zeit verschwenden.

Hall: "Das würde ich wirklich nicht machen. Es ist sehr gefährlich, sich unter Narkose zu begeben, wenn man das nicht tun muss. Und es sieht merkwürdig aus - ich finde es uncool und Mitleid erregend. Diese Vorstellung, ein junges Gesicht und einen faltigen Körper zu haben - das ist doch hässlich."

© World Entertainment News Network
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Keith Richards: Keine Asche geschnupft
05.04.2007

Von Gerald Jatzek (www.geraldjatzek.com) / WZ Online (www.wienerzeitung.at )

Stones-Gitarrist narrte die Medien

Die Glimmer Twins der Rolling Stones spielen das Spiel seit vierzig Jahren, und sie beherrschen es ausgezeichnet. Mick Jagger ist der smarte Typ, der weiß, wie man sein Geld anlegt. Keith Richards gibt den bad boy und erzählt Schnurren aus dem Leben eines Rockgitarristen. Diesmal behauptete er, die Asche seines Vaters vermischt mit Kokain geschnupft zu haben. Dass Richards beim Tod seines Vaters selbst bereits 60 war und seit Jahrzehnten als Geschichtenerfinder gilt, war schlecht informierten Journalisten egal. Die Nachricht ging um die Welt.

Nun folgte die Auflösung: "Die Wahrheit ist, dass ich eine kräftige Englische Eiche gepflanzt habe. Ich nahm den Deckel von der Urne und jetzt lässt er (mein Vater, Anm.) Eichen wachsen und würde mich deshalb lieben", schreibt Richards auf http://www.rollingstones.com.

"Reihen Sie es unter Aprilscherze ein", empfahl Bernard Doherty von LD Communications, der PR-Agentur der Rolling Stones.

Die weltweit wiedergegebene Aussage stammt aus einem Interview, das der New Musical Express mit Richards geführt hat. Möglicherweise wurde der Stones-Giarrist von seinem Ausflug in die Schauspielerei inspiriert. Im dritten Teil der Pirates of the Caribbean mimt er den Vater des Oberpiraten Jack Sparrow. Und als solchem ist ihm Seemannsgarn nicht fremd.

Dass der langjährige Konsument bewusstseinsverändernder Substanzen die Medien nicht besonders ernst nimmt, hätte den zahlreichen Opfern seines bösen Scherzes allerdings bekannt sein müssen. Eine der bekanntesten Aussagen von Keith Richards lautet: "Ich war zehn Jahre lang die Nummer eins auf der Liste der Leute, die demnächst sterben werden. Ich war echt enttäuscht, als ich aus der Liste rausfiel."

© WZ Online (www.wienerzeitung.at)
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Keith Richards vertraut Ärzten nicht
06.04.2007

LONDON (die-news) - "Rolling Stones"-Gitarrist Keith Richards hat kein Vertrauen in Ärzte. Dazu haben sie ihm in der Vergangenheit schon zu oft seinen baldigen Tod vorausgesagt. Wie der Online-Dienst "digitalspy.co.uk" berichtet, sagte der 63-jährige Alt-Rocker dazu: "Einige Doktoren haben mir gesagt, ich hätte noch sechs Monate zu leben und ich war dann auf ihrer Beerdigung. Ich traue Ärzten nicht. Das heißt nicht, dass es nicht einige gute Ärzte gibt, aber im Allgemeinen traue ich ihnen nicht über den Weg."

Keith Richards war übrigens zehn Jahre lang die Nummer eins auf der "Wer wird am wahrscheinlichsten bald sterben?"-Liste. Der Grund: sein Drogenkonsum. Nachdem der Alt-Rocker im letzten Jahr bekannt gab, er sei clean, fiel er aus der Liste. Darüber ist Richards nach eigener Aussage ziemlich betrübt. (wir berichteten)

© die-news.de
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Rolling Stones machen Pferde wild
18.04.2007

Beim Stones-Konzert auf der Trabrennbahn in Belgrad sollen die Pferde Beruhigungsmittel bekommen.
Es gibt einiges, was man den Rolling Stones nie wird vorwerfen können: dass es ruhig um sie wird beispielsweise. Dass sie in Würde altern oder gar vernünftig werden. Nun sind es allerdings nicht die vier Rock-Rabauken selbst, die wieder einmal etwas angestellt haben. Niemand hat Drogen genommen, den eigenen Vater geschnupft oder den falschen Baum zum Sitzen verwendet. Diesmal geht es um Tierschutz – vor den Rolling Stones.

Wild Horses
Der geplante erste Auftritt der Rolling Stones in Belgrad bringt serbische Tierschützer in Rage. Die Rock-Legenden sollen am 14. Juli auf dem Gelände der städtischen Pferderennbahn auftreten, wo sich auch die Ställe für etwa 300 Pferde befinden. Damit sie von dem Lärm und den Vibrationen der Musik und der etwa 100.000 erwarteten Besucher nicht zu sehr aufgeschreckt werden, sollen die Pferde Beruhigungsmittel bekommen.

Müde Pferde
Das berichten die Belgrader Medien am Dienstag. Die Tierschutzvereine haben dagegen protestiert und die Verlegung des Rock-Konzerts auf ein anderes Gelände verlangt damit die Pferde schlafen können und nicht gestresst werden. Die Konzert-Organisatoren haben dies abgelehnt. Vielleicht wäre es ja etwas unkomplizierter, die 300 Pferde für ein paar Tage zu verlegen?

© kurier.at
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Keith Richards' Mutter gestorben
24.04.2007

Keith Richards' Mutter ist am Samstag im Alter von 91 Jahren in ihrer Heimat Grossbritannien gestorben.

Der Rolling Stones-Rocker war an der Seite seiner Mutter Doris Richards, als sie verstarb. Die Todesursache und der Sterbeort wurden nicht bekannt gegeben.

Die Mutter vom Rolling Stones Gitarrist starb 91-jährig.

Der Gitarrist - ein Einzelkind - sollte ursprünglich am Dienstag in New York dem verstorbenen Musikmogul Ahmet Ertegun Tribut zollen, sagte die Veranstaltung aber ab, um bei seiner kranken Mutter zu sein. Doris Richards hinterlässt neben ihrem Sohn drei Enkel und zwei Urenkel.

© smw / Quelle: WENN / Dienstag, 24. April 2007 / 16:04 h
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Keine Autobiografie von Mick Jagger
30.04.2007

Mick Jagger findet sein Leben „langweilig“, weshalb er die Arbeiten an seiner Autobiografie einstellte und den Ko-Autoren nach Hause schickte.

London - Manch einer mag das Leben von Mick Jagger (63) für enorm aufregend halten. Der Frontman der Rolling Stones hingegen findet es einfach zu "langweilig", um seine Autobiografie zu schreiben. Deshalb habe er die Arbeit daran trotz einer hohen Vorschuss-Summe eingestellt, berichtete die britische Zeitung "Daily Mirror". Den Ko-Autoren, der seine Lebensbeichte zu Papier bringen sollte, schickte Jagger nach Hause.

"Ich saß mit jemandem herum, erzählte ihm endlos von meiner Vergangenheit und versuchte, darin zu leben. Ich fand das ziemlich langweilig", zitiert das Blatt den Musiker, der einst durch immer neue Skandale und Liebschaften mit einigen der aufregendsten Frauen der Welt die Medien in Atem hielt. Jagger schließt jedoch nicht aus, dass er doch noch etwas über sein Leben schreibt. "Ich würde gern eine andere Form finden. Ein Buch zwar, aber keine dieser Showbiz-Memoiren."

© tso/dpa
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KEITH RICHARDS: 5 Millionen für Biographie?
18.05.2007

LONDON (die-news) - Keith Richards will mit seiner neuen Autobiographie viel Kohle scheffeln. In einem Interview mit der "New York Times" sagte der 63-Jährige, er hoffe mindestens fünf Millionen Dollar für seine Memoiren zu kassieren. Wann das Buch auf den Markt kommt, ist bislang nicht bekannt.

Gitarrist Keith Richards will in seiner Biographie übrigens einige brisante Details aus seinen wilden Jahren mit den "Rolling Stones" preisgeben, und über Drogen-und Alkoholerfahrungen auspacken. (wir berichteten)

© die-news
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Richards kann Rapper nicht ertragen
19.05.2007

Keith Richards hat die Stars des Hiphop heruntergeputzt - weil er grundsätzlich alles hasst, was mit Rap zusammenhängt.

Der Rolling Stones-Rocker kann diese Art von Musik einfach nicht ertragen und ihm fällt kein Act ein, der ihm wenigstens halbwegs gefällt. Richards zur US-Ausgabe der Zeitschrift «Rolling Stone»: «Hiphop lässt mich kalt. Es gibt aber ein paar Leute, die das für den Sinn des Lebens halten. Ich will nicht angebrüllt werden.

Ich will, dass man mich ansingt. Ich habe nie verstanden, warum jemand will, dass ein Gangster aus L.A. einem mit dem Finger ins Gesicht piekt. Wie gesagt, das bringt mir einfach nichts. Ich meine, die Rhythmen sind langweilig, sie werden alle am Computer gemacht.»

© fest / Quelle: WENN
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Der jüngste Stone wird sechzig
01.06.2007

 Erst 60? Süß. Und der darf schon bei Mick Jagger mitspielen? Das Küken der Stones, Ron Wood, hat heute einen runden Geburtstag, und jetzt, da die 6 vorne steht, darf er sich wohl endlich rühmen, ein solides Rock´n´Roll-Helden-Alter erreicht zu haben. Die Feier zum Sechzigsten soll angeblich eine trockene werden.

LONDON. Mit dem Alkohol Schluss zu machen, fällt Ron Wood gar nicht schwer, das hat er schon fünf Mal geschafft. Die Auswirkungen des jüngsten Entzugs waren auf der "Bigger Bang"-Tournee 2006 zu beobachten: Auf der Bühne in München wirkte er abwesend und leidend. Aber als er bei "You can´t always get what you want" zu seinem Gitarrenspiel fand und zu sich selbst, was wohl annähernd dasselbe ist, wurde aus dem verhärmten Schatten-Ron das fröhliche zähe Bühnentier, ohne das die Stones heute nicht denkbar wären.

Er mag im Bandgefüge der Clown sein, aber auch Clowns haben ihre melancholischen Seiten. Ein Musiker mit Ron Woods Biografie kennt Abgründe im Übermaß. Anders als der knapp vier Jahre ältere Mick Jagger, aber ähnlich wie Keith Richards entstammt er armen Verhältnissen. Alkohol, sagte er später, gehörte immer dazu, sonstige Drogen kamen später. Das außergewöhnliche Talent des aus einer Roma-Familie stammenden Ron Wood als Musiker, Maler und Porträtzeichner aber ging nicht im Rausch unter. Er spielte bei Jeff Beck und den Small Faces, gemeinsam mit Rod Stewart, und als er 1975 zu den Stones kam, passte er besser in die Truppe als sein zu glatt, zu hübsch, zu ätherisch wirkender Vorgänger Mick Taylor. Stones-Fans der ersten Stunde allerdings gelten sie alle beide als Zugereiste. Dabei war und ist Ron Wood offenbar genau der, den die Stones brauchen, damit der Laden läuft. Wer mit den Egos eines Mick Jagger und eines Keith Richards fertig wird, wer es fertigbringt, ihre Streitereien zu schlichten, der muss eine starke Persönlichkeit sein.

Es war wohl der Alkohol, der Ron Wood den Weg zur Position des Leadgitarristen verbaute, für die er bei den Stones vorgesehen war. Stattdessen übernahm er den Slide- und Steel-Part und spielt Libero. Das steht ihm gut, das macht ihm erkennbar Spaß. Wer am 13. Juni zum ersten der drei Stones-Deutschlandkonzerte nach Frankfurt reist, sollte Ron alles Gute wünschen und ein trockenes neues Lebensjahr.

Von Charlotte SCHULZ

© Thüringer Allgemeine
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"Rolling Stones": Europatour läuft
06.06.2007

BRÜSSEL (urlbase.de) - Die "Rolling Stones" haben ihre Europatournee gestartet. Am Abend (05.06.) spielten die Alt-Rocker in Belgien. Frontmann Mick Jagger kann Konzertreisen in Europa übrigens wesentlich mehr abgewinnen, als in den USA. Laut Medienberichten sagte er: "Wenn man in eine neue Stadt kommt, hat man gleich eine neue Sprache, eine neue Kultur. Im Sommer in Europa zu touren ist für mich immer wieder ein großer Spaß." Spaßvogel Keith Richards kündigte an, die Konzerte im Rollstuhl verbringen zu wollen. Der Grund: Sein beinahe biblisches Alter. Wörtlich meinte Richards: "Ich komme in einem Rollstuhl auf die Bühne. Dann sitze ich die ganze Zeit rum, so wie unser Schlagzeuger Charlie Watts."

Natürlich kommen die "Rolling Stones" auch nach Deutschland. Sie treten am 13. Juni in Frankfurt am Main auf, am 13. August in Düsseldorf und am 15. August rocken sie Hamburg. (wir berichteten kürzlich)

© urlbase.de
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Mick und Chris Jagger - brüderlich vereint
09.06.2007

Vor rund 40 Zuschauern ist Mick Jagger in einem Londoner Pub überraschend mit seinem weniger bekannten Bruder und Musikerkollegen Chris aufgetreten.

Unscharfe Aufnahmen des Gigs Ende Mai im «Bull's Head» tauchten jetzt im Internetportal YouTube auf, mitgeschnitten per Mobiltelefon. Der 63-jährige Mick hatte im nahe gelegenen Richmond seine Exfrau Jerry Hall und die gemeinsamen Kinder besucht und dabei einen Abstecher in das Pub gemacht, wo sein Bruder mit dessen Bluesband Atcha! spielte. Bei dem improvisierten Auftritt spielte der 59-jährige Chris Gitarre, und die Brüder sangen gemeinsam den Titel «Dead Flowers» vom «Sticky Fingers»-Album der Rolling Stones. Chris Jagger sagte der Zeitung «Daily Mail», er habe seinen Bruder während einer Konzertpause überredet, mit auf die Bühne zu kommen. «Erst wollte er nicht richtig, aber ich habe zu ihm gesagt: 'Du gehst bald auf Tour. Ich glaube, du hast die Übung nötig.'» Die Fortsetzung der «Bigger Bang»-Tour der Stones sieht 30 Shows in Europa vor, darunter auch drei in Deutschland.

© www.20min.ch
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Jagger und Richards: "Bis dass der Tod uns scheidet"
10.06.2007

Mick Jagger und Keith Richards (beide 63) wollen weitermachen, bis dass der Tod sie scheidet. "Tatsächlich würde den Rolling-Stones-Tross nur der Tod von einem von uns aufhalten", sagte Gitarrist Keith Richards dem "Mannheimer Morgen".

Jagger deutete an, dass die älteste Rockband der Welt bereits über ihre nächste Tour nachdenke. "Wir werden immer besser." Richards monierte, dass Musiker heute zum Durchschnitt erzogen würden. "Wenn man Musiker werden will, so muss man verdammt noch mal herausfinden, was einen einzigartig macht", sagte er. Individualismus im Rock'n'Roll sei unverzichtbar, auch für ihn. "Es mag zwar Leute geben, die mich für ein Wrack halten, aber ich bin viel intelligenter als die meisten Typen da draußen."

© Business News
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Dank Stones: Flughafen hat „Jagger 1“
11.06.2007

Sachlich-nüchtern „Schlepper“ heißen die Maschinen, die auf dem Vorfeld des Weezer Flughafens die Flugzeuge rangieren. Durchnummeriert sind die starken Fahrzeuge. Doch eines von ihnen, wäre es zu Emotionen fähig, könnte sich seit Freitag kurz vor Mitternacht geehrt fühlen: „Jagger 1“ wird der Schlepper jetzt genannt, er trägt das Autogramm des Rolling-Stones-Chefs Mick Jagger auf dem berühmten Band-Logo, der ausgestreckten Zunge. Mit dem hatten die Flughafen-Mitarbeiter Türen und Motorhaube des Schleppers beklebt, nachdem ihnen unter dem Siegel der Verschwiegenheit mitgeteilt worden war, dass die Stones den Airport nach ihrem Konzert in Nimwegen zum Weiterflug nach England nutzen würden. „Vier große Mercedes-Limousinen kamen auf das Vorfeld gefahren, dazu noch zwei Kleinbusse und ein großer Bus für die Chorsängerinnen und Techniker“, beschreibt Ernst van den Berg, der Leiter des Flugbetriebs, den Aufmarsch der Rockstars. Die mussten sich, verschwitzt wie sie waren, in dem V.I.P.-Flieger MD 83 erst mal umziehen. Erst dann durfte der Rest der Crew einsteigen. Mick Jagger stieg aber noch mal aus, um den Wunsch der Flughafenmannschaft nach einem Autogramm zu erfüllen. Mit einem dünnen Filzstift schrieb er seinen Namen auf die Schleppertür – und mit einem dickeren, den van den Berg ihm reichte, auf die Motorhaube.

© rp-online
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"Ich bin nicht die coolste Sau im Rock"
12.06.2007

Der Gitarrist der Rolling Stones hat sich gut von seinem Kokospalmen-Unfall erholt. Zusammen mit seinen Band-Kollegen will er noch einmal richtig aufdrehen - auf der "Bigger Bang" - Tour. Mit WELT ONLINE sprach Richards über Fitness, Durst, Intimsphäre und das Ende.

Die gute Nachricht zuerst: Die Rolling Stones sind wieder da. Nach seinem Kokospalmen-Unfall und Ron Woods Alkoholentzug sogar agiler denn je, prophezeit Keith Richards. Mit dem dritten Teil ihrer „Bigger Bang“-Tour werden die Urgesteine erstmals, neben drei Konzerten in Deutschland, auch St. Petersburg, Serbien und Montenegro mit amtlichem Rock'n'Roll beschallen. Die schlechte Nachricht lautet, dass dies der finale Teil ihrer nunmehr fast dreijährigen Welt-Tournee sein wird.

Aber für Fans besteht Hoffnung. Im Herbst soll eine neue DVD-Box mit dem Titel „Biggest Bang“ erscheinen, die Konzerte aus Rio de Janeiro und Austin enthält. Etwa zur gleichen Zeit startet „Shine A Light“, ein Konzertfilm, den Martin Scorsese im Auftrag der Band realisierte, in den Kinos. Außerdem verrät Leadgitarrist Keith Richards (63) seinem Gesprächspartner Michael Loesl, warum ein Ende der Rolling Stones noch lange nicht in Sicht ist.

WELT ONLINE: Sie proben in Brüssel schon seit gut vier Wochen für den dritten Teil der „Bigger Bang“-Tour. Muss man sich nach all den extensiven Tourneen, die Sie in den letzten Jahren gespielt haben, überhaupt noch für eine Tour fit machen? Keith

Richards: Sie haben es auf den Punkt gebracht. Wir machen uns hier im wahrsten Sinne des Wortes fit. Gigs zu spielen ist großartig, weil man alle Energie in die zwei Stunden auf der Bühne packen kann. Probentage dauern bei uns mitunter neun Stunden. Aber sie sind wichtig, um Körper und Geist auf die Tour einzustellen. Jetzt, nach den Probenwochen, kann ich für die Tour die besten Stones versprechen, die es je gab. Weil wir nie so fit waren wie jetzt.

WELT ONLINE: Wollen Sie damit etwa andeuten, dass Sie nach Ron Woods Alkohol-Entzug auch nichts Hochprozentiges mehr anrühren?

Richards: Seien Sie nicht so sarkastisch! Und erzählen Sie Ihren Kollegen bitte mal, dass Ronnie am 1. Juni 60 geworden ist und trotzdem keinen Tropfen getrunken hat. Diese schwachsinnigen Spekulationen darüber, ob er nun wieder rückfällig wird oder nicht! Letztlich ist es seine Privatangelegenheit, solange er für die Band fit genug ist. Genauso sehe ich nicht ein, ständig das Party Animal raushängen zu lassen, nur weil man das von mir erwartet. So zu sein, wie man sein soll, ist die Anti-These von Rock'n'Roll.

WELT ONLINE: In Zeiten von perfektionierter, kultureller Stereotypisierung ist Rock für Sie immer noch Ausdruck von Individualismus?

Richards: Bei mir in jedem Fall. Es mag zwar Leute geben, die mich für ein Wrack halten, aber ich bin viel intelligenter als die meisten Typen da draußen. Weil ich weiß, was gut für mich ist und was nicht. Ich habe den Vorteil erkannt, starke Gene in mir zu tragen. Was bedeutet, dass ich mir ein paar Drinks mehr genehmigen kann, als ein paar meiner Kollegen. Das macht mich aber nicht per se zur coolsten Sau im ganzen Rock'n'Roll-Schweinestall. Cooler bin ich nur, weil ich meine individualistische Denkweise habe. Jeder, der den Drogen-Kasper von mir erwartet, kann mich mal. Ich habe Dinge in Mengen zu mir genommen, die ich heute nicht mehr überleben würde. Aber ich musste sie wohl konsumieren, weil ich ein überzeugter Learning-By-Doing-Typ bin.

WELT ONLINE: Die Antwort auf die Frage nach dem Geheimnis der Gitarren-Legende Keith Richards lautet entsprechend

Richards: !I-n-d-i-v-i-d-u-a-l-i-s-m-u-s! Wenn du Musiker sein willst, dann finde verdammt noch mal raus, was dich einzigartig macht. Sie wissen, was Keith Richards unverwechselbar gemacht hat, richtig? Gut, dann brauchen Sie den Weg schon mal nicht zu gehen. Heute werden die Leute zum Durchschnitt erzogen. Das macht mich einerseits krank. Andererseits kann ich nur selbstgefällig sagen: prima. Dann kann ich mich mit meiner Arbeit noch weiter ausbreiten. Warum haben unsere Konzerte wohl einen solchen Zulauf? Weil man von uns etwas Einzigartiges geboten bekommt.

WELT ONLINE: Was hält die Rolling Stones nach über 40 Karrierejahren noch zusammen?

Richards: Wir müssen uns und anderen nichts mehr beweisen, sondern befinden uns in einer Phase der Veredelung, was ein Grund für unsere Langlebigkeit ist. Wir werden aber auch als Solisten immer besser. Wenn du an das Schlagzeugspiel von Charlie Watts gewöhnt bist, fehlt dir beim Zusammenspiel mit anderen Drummern plötzlich etwas. Selbst jetzt, nach über 40 Jahren, entdecken wir gegenseitig Aspekte an uns als Instrumentalisten und Persönlichkeiten, die unsere Neugier auf einander immer noch steigern.

WELT ONLINE: Was haben Sie denn erst kürzlich über Charlie Watts erfahren?

Richards: Dass er meine eigentliche Ehefrau ist. Oder ich seine bin. (lacht) Wir kennen unsere Macken und Befindlichkeiten, gehen uns aus dem Weg, wenn es sein muss. Aber wenn wir zusammen auf der Bühne stehen, sind wir immer noch und heute sogar mehr denn je eine Einheit, in der sich jeder blind auf den anderen verlassen kann. Teil davon zu sein, fühlt sich genial an. Wenn wir zusammen unterwegs sind, sehen wir uns tagsüber praktisch nie. Ich war zum Beispiel noch nie, in all den Jahren, in Charlies Hotelzimmer, um mit ihm zu plaudern. Na ja, er ist auch ein sehr spezieller Typ. Ich würde es nicht wagen, die Stimmung seines Tempels, den sein Zimmer darstellt, mit meiner Anwesenheit ins Wanken zu bringen.

WELT ONLINE: Als ich Sie bei den Proben beobachtet habe, musste ich an Johnny Guitar Watson denken, der vor Jahren auf der Bühne zusammenbrach und vor Publikum an einem Herzinfarkt starb. Er hatte in etwa die gleiche fatalistische Haltung zum Leben, weil seine Musik sein Leben war. Sehen Sie in der Hinsicht eine Parallele zwischen Ihnen beiden?

Richards: Ich konnte seine Haltung nachvollziehen. Uns fragt man oft, wie lange wir noch durch die Welt ziehen wollen. Ich finde die Frage unverschämt. Einen alten, gebrechlichen Mann fragt man ja schließlich auch nicht, wie lange er noch ohne Gehhilfe gehen will. Man macht das, was zum Leben ganz essenziell dazugehört, selbstverständlich so lange man es kann. Für uns gehört Musikmachen ganz essenziell zu unserem Leben. Tatsächlich würde den Stones-Tross nur der Tod von einem von uns aufhalten. Bis dahin werden wir bestimmt noch eine Tour spielen. Ich bin mir aber nicht so sicher, ob ich mir die Bühne als Schauplatz für meinen Tod wünschen würde. Da wäre mir das Bett doch erheblich lieber. Ich möchte ungern mit Schuhen an den Füßen ins Gras beißen.

WELT ONLINE: Warum haben Sie den Operlippenbart behalten, den Sie sich für die Dreharbeiten zu „Pirates Of The Caribbean III“

Richards: Ich dachte mir, ich behalte ihn mal, falls es einen vierten Teil geben sollte. Bislang hat mir meine neue Karriere als Filmstar gut gefallen, und jetzt warte ich natürlich darauf, dass man mich mit Angeboten überschüttet. Oder? Nein, das meine ich nicht ernst. Es hat Spaß gemacht an der Seite von Johnny Depp zu spielen. Am Ende meiner Dreharbeiten nahm mich Johnny zur Seite, sah mir in die Augen und sagte nur: „Teil IV“. Ob es den geben wird, hängt von ihm ab.

© www.welt.de
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Rolling Stones klauen Fans die Fähre
12.06.2007

Nach einem Konzert auf der englischen Isle of Wight haben die Rolling Stones ihren Fans die Fähre vor der Nase weggeschnappt.

Selbst Passagiere mit vorbestellten Karten mussten zusehen, wie die Rockveteranen Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Ronnie Wood sowie Crewmitglieder das 500-Mann-Schiff für eine «Privatfahrt» auf das Festland bestiegen, berichtete die Zeitung «Daily Mirror». Hunderte Passagiere seien kurz nach Mitternacht «wütend» zurückgeblieben. «Gerade habe ich ihnen noch zugejubelt, jetzt verfluche ich sie», sagte einer der Gestrandeten. Die nächste Fähre kam eineinhalb Stunden später.

© espace.ch
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Rolling Stones: Heimspiel nach 30 Jahren
13.06.2007

Von WZ Online (www.wienerzeitung.at)/ APA

Die Rolling Stones haben am Sonntagabend ihr erstes Konzert in Großbritannien seit mehr als 30 Jahren gegeben. In ihrem zweistündigen Auftritt vor 60.000 Besuchern des Isle-of-Wight-Festivals spielten die Altrocker Hits wie "Satisfaction" und "Sympathy of the Devil", aber auch Stücke ihres neuen Albums "A Bigger Bang". "Zurück nach Hause zu kommen, ist immer etwas ganz Besonderes", sagte Gitarrist Keith Richards dem Rundfunksender Virgin. Die Band war seit 1976 nicht mehr in Großbritannien aufgetreten. Im Rahmen ihrer Europa-Tournee sind unter anderem Konzerte in Deutschland, Russland, Frankreich und der Schweiz geplant.

© wienerzeitung.at (www.wienerzeitung.at)
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Rolling Stones rocken in Frankfurt: Querelen vergessen
15.06.2007

Frankfurt - Die Rolling Stones gaben am vergangenen Mittwochabend zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder ein Konzert in Frankfurt. Die Fans in der nicht ganz ausverkauften Halle zeigten sich begeistert von ihren Rock-Idolen. Die Querelen vom vorangegangenen Auftritt der Stones in Großbritannien konnten die gute Stimmung in Frankfurt nicht trüben.

Das erste Frankfurter Konzert der Rolling Stones seit 1990 zog knapp 25.000 Fans in die Commerzbank-Arena. Nachdem die Vorband „Starsailor“ die Menge bereits anheizte, sorge der Bühnenauftritt der Musiker um Mick Jagger für große Begeisterung.

Wie Stones-Gitarrist Keith Richards betonte, hat die Fangemeinde in diesen Tagen eine ausgesprochen fitte Band vor sich, da sich die Stones zuvor wochenlang für Bandproben in Belgien aufhielten.

Die musikalische Fitness der Stones täuscht allerdings nicht über die stets eingehaltene Distanz zu ihren Fans hinweg. Nach einem Konzert auf der englischen Insel Isle of Wight bewiesen die Altrocker erneut ihre Scheu vor den Fans. Um von der Insel wieder auf Festland zu gelangen, waren sowohl Fans als auch Bandmitglieder auf eine Fähre angewiesen. Da die Stones jedoch keine gemeinsame Fahrt mit ihren Anhängern anstrebten, buchten sie die gesamte Fähre schlichtweg für eine Privatfahrt und legten von der Insel ab. Die am Steg anwesenden Fans, die teilweise bereits über eine Fahrkarten verfügten, wurden am Ufer zurückgelassen und auf die nächste Überfahrt vertröstet; Wartezeit: eineinhalb Stunden.

Unter den zahlreichen Fans breitete sich rasch Unmut aus und veranlasste den eingefleischten Stones-Anhänger Steve McInally zu folgendem Resümee des Abends: „Gerade habe ich ihnen noch zugejubelt, jetzt verfluche ich sie“, so McInally gegenüber dem britischen Blatt „Daily Mirror“.

Die Fortsetzung ihrer bereits 2005 gestarteten „Bigger-Bang-Tour“ führt die Rolling Stones noch in zwei weitere deutsche Städte. So kann die alte Rockband noch am 13. August in Düsseldorf bewundert werden, bevor es sie am 15. August schließlich nach Hamburg zieht. Bleibt zu hoffen, dass die Altrocker aus lauter Fan-Phobie nicht den gesamten deutschen Straßenverkehr absperren lassen. (cg)

© www.europolitan.de
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Rolling Stones - DVD ''The Biggest Bang''
10.07.2007

Autor:
Patrick Fiekers

Die 4-DVD-Box "The Biggest Bang" erscheint am 27.07.07 in den Läden. Die Rolling Stones in Höchstform und Bestformat!


2005 begannen die Rolling Stones ihre dahin aufwendigste und größte Tour ihrer mehr als 40jährigen Bandgeschichte und stellten selbst die Superlativen der vorangegangenen Tourneen in den Schatten. Mit einem Einspielergebnis von fast einer halben Milliarde(!) Dollar ist die „A Bigger Bang“-Tour schon jetzt die erfolgreichste Rock-Tournee aller Zeiten und wird auch in diesem Jahr mit einigen Konzerten in Europa fortgeführt.

Einer solchen Größenordnung kann eine einzelne DVD nicht gerecht werden, weswegen der nun erscheinende Tourmitschnitt "The Biggest Bang" in einer wunderschöne Box mit 4 DVDs erscheint.

"The Biggest Bang" enthält die zwei kompletten Konzerte aus Austin,Texas und Rio De Janeiro, bei dem mehr als eine Million Fans am berühmten Strand von Copacabana dabei waren, sowie Höhepunkte der Shows aus Japan, Argentinien und China, wo die Stones zum ersten Mal in ihrer Karriere spielen durften.

Mit mehr als 55 Songs, einer Gesamtspielzeit von über 7 Stunden, und einer hochwertigen Verpackung inkl. Booklet mit Bildern der Tour, lässt "The Biggest Bang" nicht nur die Herzen der Fans höher schlagen, sondern bietet einen perfekten Vorgeschmack auf die 2 Deutschland-Konzerte der Rolling Stones im August.

© digitalvd.de
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Rolling Stones geben erstes Konzert in Montenegro
10.07.2007

Budva - Einen besonderen Ort haben sich die Rolling Stones für ihr erstes Konzert in Montenegro ausgesucht: Rund 30.000 Zuschauer kamen am Montagabend zum Strand von Budva, um die legendäre Rock-Formation zu feiern. Mick Jagger, Keith Richards, Ron Woods und Charlie Watts begannen den Auftritt passend mit "Start Me Up". Dann begeisterten die Musiker mit einem Gesamtalter von mehr als 252 Jahren die Menge mit einer zweistündigen Show unter anderem mit ihren größten Hits wie "Satisfaction", "Let´s spend the night Together" und "Sympathy for the Devil".

Zum ersten Konzert der Band auf dem Balkan seit 30 Jahren reisten auch zahlreiche Touristen und Bewohner der Nachbarländer Montenegros an. "Es war spektakulär. Der Auftritt hat alle meine Erwartungen übertroffen", sagte die 21-jährige russische Studentin Olga. Die Energie und Lebendigkeit der Altrocker habe sie überrascht, fügte ihre Freundin Claudia hinzu. Zu den prominenten Besuchern gehörten der montenegrinische Präsident Filip Vujanovic und sein bulgarischer Kollege Georgi Parwanow. Die Stones waren 1976 schon einmal in Zagreb zu sehen gewesen, in Montenegro waren sie vor dem Auftritt am Montag noch nie.

Nach dem Konzert in Montenegro sollen die Stones am 14. Juli in Belgrad auftreten. Einen bereits im vergangenen Jahr in der serbischen Hauptstadt geplanten Gig hatte die Band absagen müssten, nachdem sich Richards beim Sturz von einer Kokospalme auf den Fidschi-Inseln verletzt hatte.

© AFP
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Keith Richards' Memoiren als Bestseller
02.08.2007

Der amerikanische Verlag Little, Brown & Company hat sich jetzt die englischsprachigen Rechte an den Memoiren des Rolling-Stones-Gitarristen Keith Richards (63) sichern können. Nach einem erbitterten Kampf mit Konkurrenz-Verlagen ersteigerte Little, Brown & Company die Rechte für 7,3 Millionen Dollar (8,7 Millionen Franken), hiess es jetzt in der "New York Times".

Der Verlagschef, Michael Pietsch, ist überzeugt, dass sich die Investition für sein Haus lohnt. Richards' Memoiren würden einer der grössten "Bestseller aller Zeiten" werden, prophezeite er. "Er hat ein intensives Leben gelebt, und er ist ein Mann, der immer aufgestanden ist und offen über Sachen geredet sind, die andere lieber für sich behalten hätten", sagte Pietsch der Zeitung.

Richards schrieb zusammen mit dem Rolling-Stones- Sänger Mick Jagger Hits wie "Satisfaction" oder "Jumpin' Jack Flash". Er ist mindestens ebenso bekannt für seine wilden Partys und seinen Drogenkonsum. Die Richards-Memoiren sollen 2010 erscheinen. 

© sda
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Ron Wood nervt seine Nachbarn
04.08.2007

London - «Rolling Stones»-Gitarrist Ron Wood ist bei seinen Nachbarn nicht gerade beliebt. Zum einen feiert der Alt-Rocker in seinem Haus in London gerne laute Partys und zum anderen bellt sein Hund oft die ganze Nacht.

Wie die britische Zeitung «The Sun» berichtet, hat Wood jetzt zumindest eine Lärmquelle abgeschafft. Der 60-Jährige liess sich einen schallgedämpften Partykeller einrichten.

Was er allerdings wegen des Hundes unternehmen will, ist nicht bekannt. In den letzten Wochen gab es bestimmt einige Partys bei Ron Wood. Kate Moss hatte sich nämlich bei dem Alt-Rocker eingenistet, um über ihren Ex-Lover Pete Doherty hinwegzukommen.

© firstnews
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Rocker altern nur äußerlich
15.08.2007
VON KERSTIN VÖLLING

DÜSSELDORF. Bei ihrer Aufnahme in die „Rock 'n' Roll Hall of Fame“ 1989 sagte Laudator Pete Townsend: „Jungs, versucht erst gar nicht, in Würde zu altern - es würde euch nicht stehen!“ Und Mick Jagger hatte es schon Anfang der Siebziger geahnt: „Natürlich werde ich mit 60 noch auf der Bühne rocken - eine meiner leichtesten Übungen!“


Sieben Kinder und zwei Enkel später lassen tatsächlich nur die Gesichtsfalten erkennen, dass er keine 20 mehr ist. Der gestählte Körper rennt wie ein Wiesel über die Bühne. Sein Schmollmund meckert perfekt das Pflichtprogramm „It's only Rock 'n' Roll“, „Sympathy for the Devil“ und „Brown Sugar“ ins Mikro und schäkert mit dem Publikum in Landessprache: „Hallo Ihr Deutschen!“


Die Stühle werden schnell überflüssig

Rund 25 000 hören dem nunmehr 64-Jährigen zu. Und das, obwohl die Rolling Stones im vergangenen Jahr mit ihrer „Bigger Bang“-Tour bereits in Köln zu Gast waren. Das macht mal nach, Ihr Youngsters! Zeigt uns mal eine U30-Band, die das schafft! Natürlich ist die Musik bei so einem Spektakel längst sekundär. Gefeiert wird der Mythos des unsterblichen Rock'n'Roll, den weder Drogenexzesse noch Steuerschulden noch unzählige Frauengeschichten niederringen konnten.


Neue Songs wie „Rough Justice“ sind nicht übel, verhungern aber geradezu zwischen den Schmankerln für wahre Fans. „Can't you hear me knockin'“ geht runter wie Öl. Bobby Keys legt am Sax los, Ron Wood verfällt in ein Santana-ähnliches Solo, Jagger bläst sich die Lunge an der Mundharmonika aus dem Leib. Das ist ja fast wie in den alten Zeiten! Wer braucht hier eigentlich eine Bestuhlung? Die ganze Arena steht.
Mit „I go crazy“ folgt eine prima Hommage an James Brown. Die Versionen von „All down the Line“ und „Let it bleed“ bekommt man auch nicht alle Jahre geboten, genauso wie „You got the Silver“ - eine wunderschöne alte Ballade, deren Text Keith Richards leider vergessen hat. Egal. Irgendetwas reimt sich immer. Der Piratenpapa aus „Fluch der Karibik“ ist während der Tour ja oft als „bester Falschspieler der Welt“ gerügt worden. Aber ach: 45 Jahre Rolling Stones heißt 42 Jahre lang „Satisfaction“ klampfen. Da darf man doch wohl bitteschön mal einen Halbton dazwischen pfeffern, der da einfach nicht hingehört! Seine besten Momente hat Richards in Reißern wie „Jumpin' Jack Flash“. In denen beweist er sehr wohl, dass seine Riffs den Takt gerade noch so erwischen - wenn er es will. Die Stones zeigen sich solide und bringen mit Pyrotechnik, einem Bühnensegment, das auf die hinteren Sitzreihen zufährt und einer Mordsbühne samt überdimensional aufgeblasener Zunge auch etwas fürs Auge.


Am 26. August endet dann diese zweijährige Tour. Sie stand nicht immer unter einem guten Stern: Erst im vergangenen Juli wurden Bühnenarbeiter nach einem Konzert in Madrid während der Abbauarbeiten von Metallteilen erschlagen. War's das nun? „Für Leute des Jahrganges 1964 gab es drei Dinge, die immer da waren: Die Sonne, der Mond und die Rolling Stones“, sagte Keith Richards einmal. Richtig. Deshalb wird die „größte Rock 'n' Roll-Band der Welt“ bestimmt auch 50, bevor wir '64er das halbe Jahrhundert voll machen.

© Kölnische Rundschau 
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Die Rolling Stones in Düsseldorf - grandios perfekt (mit Setlist)
16.08.2007
War Bigger Bang die letzte Stones-Tour? Die Arena nur halbvoll - Amy Winehouse auf Entzug - doch die dienstälteste Rockband lebt immer noch, und wie!
Mit dem Klassiker „Brown Sugar“ aus den 70er Jahren, einem freundlichen "viiielen Dank und gudde Naaacht" aus dem Munde von Mick Jagger und mehreren heftigen Kanonenschlägen, die begleitet von Feuersäulen durch das offene Dach der LTU-Arena in den Düsseldorfer Nachthimmel entwichen, endete nach knapp zwei Stunden das lang erwartete Konzert der Rolling Stones in Düsseldorf.

Eigentlich standen die diesjährigen Konzerte der „Bigger Bang“ Tour in Deutschland unter keinem guten Stern, denn sowohl in Frankfurt als auch in Düsseldorf und Hamburg konnten die Stadien nicht annähernd mit zahlungswilligem Publikum gefüllt werden. Kein Wunder, denn Preise zwischen 80 und 180 Euro pro Karte hielten viele Stones-Fans davon ab, die Band noch einmal live erleben zu wollen.

Entweder hätte man die Konzerte absagen können oder die Band hätte sich einverstanden erklären müssen, vor halbleeren Rängen zu spielen. Doch es gab noch eine weitere Alternative: die Bühne sollte nicht wie geplant an der Kopfseite der Stadien sondern direkt auf dem Spielfeld aufgebaut werden.

So war es möglich, zahlreiche Zuschauer mit Innenraumkarten auf die noch leeren Tribünenplätze zu verfrachten und gleichzeitig die Hälfte der Sitzplätze als unbrauchbar zu erklären. Da weder die Stones noch der Veranstalter daran Interesse hatten, den schwachen Kartenverkauf zuzugeben, argumentierte man von nun an mit einer viel besseren Sicht auf die Bühne und tat plötzlich so, als wenn diese Art von Aufbau wegen der überdimensionalen Bühne schon immer so geplant war.

Egal, welche Gründe für dieses Vorgehen nun wirklich gesprochen haben, der logistische Akt des Kartentausches begünstigte diejenigen, die zuvor die billigsten Tickets erworben hatten (denn sie bekamen bessere Plätze) und enttäuschte die Fans, die nun plötzlich nicht mehr über ihren Lieblingsplatz verfügten. Seit Samstag waren für den Umtausch zahlreiche Zelte hinter der LTU-Arena aufgebaut, jedoch klagten viele über das mehr schlecht als recht abgewickelte Procedere.

Eines wurde jedoch erreicht: bedingt durch die extrem große Bühne und die mit schwarzen Tüchern verhängten hinteren Tribünen wirkte die Arena voll, man hatte den Eindruck, das Konzert in Düsseldorf sei ausverkauft. Besonders gut erwischt hatten es die Zuschauer auf den Sitzplätzen direkt um die Bühne herum, denn hier konnte man wirklich von „einem Platz in der ersten Reihe“ sprechen.

Doch der Probleme noch nicht genug, denn kurz vor dem Konzert meldete sich auch noch die vor kurzem mit dem Brit-Award ausgezeichnete Amy Winehouse wegen Essstörungen und reichlichem Alkoholkonsum krank. Wieder zeigte sich der Veranstalter flexibel, denn anscheinend stehen als Vorgruppe immer gleich mehrere Bands zur Verfügung. Kurz nach 19 Uhr betrat die britische Hard-Rockband "The Answer" die Bühne und spielte innerhalb von 30 Minuten ein Vorprogramm, das mit der Stimme des Sängers Cormac Neeson irgendwie an die guten alten Zeiten von Led Zeppelin erinnerte. Beim Publikum kam diese Musik kaum an und so gab es den stärksten Beifall, als Neeson nach einer halben Stunde den letzten Song der Gruppe ankündigte.

Bis kurz nach 21 Uhr mussten wir geduldig warten. Mit dem letzten weltweiten Hit der Stones, „Start me up“, der noch in den 90er Jahren die Veröffentlichung von Windows 95 begleitet hatte, ging es los. "Gudden Abend Dusseldorf" aus dem Munde von Mick Jagger, "Willkoommen Köln, Essen und Dortmund" und dann auch nch der Hinweis, dass die Stones zuletzt vor 9 Jahren in der Landeshauptstadt aufgetreten waren - die gute Stimmung der alten Herren kündigte sich bereits in diesen ersten Minuten des Konzerts an. Die Bühne entpuppte sich als eine raffinierte Kombination aus Videoleinwand, Scheinwerferturm und Versteck für pyrotechnische Explosionen, die nicht nur den Titelsong begleiten sollten.

Mick Jagger wirkt trotz seiner 64 Jahre und der inzwischen fast zwei Jahre andauernden Tournee noch immer absolut topfit, denn auch an diesem Abend lief er die 100 Meter breite Bühne mehrere dutzend Mal auf und ab und wirkte zudem wie der Steuermann der gesamten Band. Sicherlich wird nach so vielen Konzerten manches zur Routine, aber heute Abend hatten die Stones wohl einen besonders guten Tag erwischt, denn selbst der gleichaltrige Gitarrist Keith Richards, der zuletzt häufig wegen Alkohol- und Drogenexzessen in den Schlagzeilen auftauchte und in Finnland angeblich beinahe von der Bühne gefallen war sowie der einige Jahre jüngere Leadgitarrist Ron Wood zeigten kaum Schwächen und demonstrierten in Düsseldorf ausgelassene Spielfreude. Allein die immer neuen Kippen, die Keith und Ron ständig aus den Mundwinkeln hingen, passten nicht so recht in das ansonsten familiäre Bild, aber als Stones-Fan weiß man, das gehört halt dazu. Fehlt noch der im Vergleich zu Mick einige Jahre ältere Drummer Charlie Watts, der heute wieder eine durchaus solide Leistung zeigte.

Dem Publikum gefiel es. Doch warum kommt man überhaupt zu einem Konzert der Stones? Man will die Klassiker von früher hören und hier hat nach inzwischen 45 „Dienstjahren“ die dienstälteste Rockband viel zu bieten. Eigentlich stammen die Favorites des heutigen Abends durchweg aus den 60ern und den 70ern. Heute hörten wir aus dieser Schaffensperiode: „Tumbling Dice“ (1971), „Miss You“ (1978), „It’s only Rock’n Roll“ (1974), „Satisfaction“ (1965), „Honky Tonk Women“ (1969), „Sympathy for the devil“ (1968), „Paint it Black“ (1966), „Jumpin’ Jack Flash“ (1967), „Brown Sugar“ (1971), „Can’t you hear me knockin’“ (1971), „Let it bleed“ (1969), „You can’t always get what you want“ (1969) und „All down the Line“ (1971). Schaut man sich die LPs von damals an, entstammen die absoluten Klassiker „Let it bleed“, „Sticky Fingers“ (die LP mit dem eingebautem Reißverschluss) und „Excile on Main Street“. Lediglich ein Song der aktuellen CD „Bigger Bang“ wurde heute live performed: „Rough Justice“.

Während der überwiegende Teil des Konzertes auf der Hauptbühne stattfand, löste sich plötzlich beim Song „Miss You“ der Bühnenmittelteil und glitt wie von Geisterhand geschoben auf einer gut bewachten Strecke mitten ins Publikum. Hier durften wir fern von all der störenden Technik ganz in Ruhe, irgendwie sehr persönlich, einige der absoluten Stones-Klassiker genießen. Eine tolle Idee, denn auf einmal war man von seinen Idolen nur wenige Meter entfernt - so wie bei einem Clubkonzert.

Drei Punkte sollen nicht unerwähnt bleiben. Wie bei fast jedem Stones-Konzert ließ es sich Keith Richards auch an diesem Abend nicht nehmen, zwei Titel ohne Mick zu präsentieren. Diesmal waren es die Titel „You got the silver“ und „I wanna hold you“. Keith zeichnet mit Mick gemeinsam für die Kompositionen der Stones verantwortlich, aber seine Stimme klingt schon äußerst gewöhnungsbedürftig. Dennoch, er hatte heute einen guten Tag und so wurden auch seine Soli vom Publikum artig beklatscht.

Als weiteren Punkt möchte ich noch den für James Brown gewidmeten Song „I’ll go crazy“ erwähnen. Tributes während eines Live-Konzertes finden nicht immer ein gutes Echo beim Publikum, doch hier hatten die Stones eine hervorragende Wahl getroffen. Im gemeinsamen Part mit der schwarzen Background Sängerin Lisa Fischer hatte man den Eindruck, als wenn mit diesem Song bei der Band und insbesondere bei Mick die eigentlichen Wurzeln, der Rhythm and Blues, geweckt würden.

Schließlich muss noch erwähnt werden, dass auch die Begleitmusiker, ein kompletter Bläsersatz mit phantastischem Sax, drei Background SängerInnen sowie Keyboards und Bass die Altherrenmannschaft bestens unterstützten. Der Sound schepperte zwar zu Beginn, doch dies wurde von Song zu Song immer besser. Selbst die obligatorische überdimensionale rote Zunge fehlte nicht. Zu den Klängen von "Honky Tonk Women" ersetzte sie die gesamte Videoleinwand.

Ein in jeder Hinsicht perfektes Konzert ging nach knapp zwei Stunden zu Ende. Am Mittwoch treten die Stones in der Hamburger AOL-Arena auf, dann geht es noch zu einigen Konzerten nach Irland und Großbritannien. Mit mehreren Auftritten in der Londoner O2-Arena geht die „Bigger Bang“-Welt-Tour im August zu Ende.

Bleibt festzuhalten: Die alten Männer können noch immer riesige Stadien füllen (im Gegensatz zu den Konzerten in Deutschland waren weltweit fast alle Stones-Konzerte der „Bigger Bang“-Tour ausverkauft) und das Publikum vorwiegend mit altem und uraltem Songmaterial begeistern. Der Bühnenaufbau und die raffinierte Fahrt ins Publikum sind absolute Weltklasse.

Wird es in einigen Jahren noch eine weitere Welttour nach diesem Muster mit den Stones geben? Ich glaube, das wird nicht passieren! Die alten Songs bleiben bei den Fans von "Damals" im Kopf und haben durch das heutige Konzert noch einmal eine letzte Auffrischung erfahren. Vielleicht entscheiden sich die Stones in ein paar Jahren zu einigen Clubkonzerten, die vielleicht im Pay-TV weltweit übertragen werden. Gerade in einer kleinen Halle oder einem Club kommt die Stimmung und das Feeling mindestens genauso gut rüber wie in einer riesigen Arena.

Setlist vom Konzert am 13.8.2007 in der Düsseldorfer LTU-Arena:

1. Start Me Up
2. You Got Me Rocking
3. Rough Justice
4. All down the Line
5. Let it bleed
6. You can’t always get what you want
7. Can’t you hear me knockin’
8. I’ll go crazy (James Brown Tribute)
9. Tumbling Dice
10. You got the Silver (Keith Richards)
11. I wanna hold you (Keith Richards)
12. Miss You
13. It’s only Rock’n Roll
14. Satisfaction
15. Honky Tonk Women
16. Sympathy for the devil
17. Paint it Black
18. Jumpin’ Jack Flash
19. Brown Sugar

© rp-online.de
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"Rolling Stones" setzen sich nicht zur Ruhe
28.08.2007

LONDON (chart-king.de) - Die "Rolling Stones" haben am Sonntag (26.08.) in London das letzte Konzert ihrer "A Bigger Bang"-Tour gegeben. Jetzt legen die Alt-Rocker erst mal eine Pause ein. In den Ruhestand wollen sich die "Stones" aber noch nicht begeben. Gitarrist Ronnie Wood sagte der britischen Zeitung "The Sun" dazu: "Wir brauchen eine Pause, aber natürlich gehen wir wieder auf Tour. Wir werden niemals aufhören."

In den letzten Wochen wurde immer wieder gemeldet, die "Rolling Stones" würden sich nach der "A Bigger Bang"-Tour von der Bühne verabschieden. Grund: Sie fühlen sich langsam zu alt zum Touren. (chart-king.de berichtete)

© chart-king.de
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Aus Trotz: KEITH RICHARDS verschlingt Zigarette
29.08.2007

LONDON (die-news) - Keith Richards hat ganz deutlich gezeigt, was er vom Rauchverbot in England hält. Nämlich rein gar nichts. Laut britischen Medienberichten verspeiste der "Rolling Stones"-Gitarrist bei einem Konzert in London einfach eine Zigarette. Richards und Ronnie Wood waren wenige Tage zuvor noch einmal mit einer Verwarnung davon gekommen, weil sie sich auf der Bühne eine Kippe angesteckt hatten. Deshalb zündete Richards seinen Glimmstängel beim Abschlusskonzert der "A Biggar Bang"-Tour am vergangenen Sonntag (26.08.) erst gar nicht an, er stopfte sie sich einfach so in den Mund und schluckte die gesamte Zigarette hinunter.

Übrigens: Keith Richards hat nicht vor so bald zu sterben. Er sagte vor kurzem: "Hey, wenn ich tot bin, bin ich tot. Bedenke, bis dahin geht noch viel Zeit ins Land. Ich habe vor, mindestens 150 Jahre alt zu werden, bevor ich mir Gedanken über Rabengekrächze mache."

© die news
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Stones-Gitarrist Keith Richards wütend auf Schwedens Presse
31.08.2007

Stockholm (AFP) — Wutschäumend hat der Gitarrist der legendären Rockband Rolling Stones, Keith Richards, auf schlechte Kritiken eines Konzerts der Band in der schwedischen Presse reagiert. "Schreibt doch die Wahrheit! Es war eine gute Show", heißt es in einer Erklärung, die Richards in der Tagezeitung "Dagens Nyheter" veröffentlichte. Die Blätter "Expressen" und "Aftonbladet" hatten das Konzert der Stones im Ullevi-Stadion von Göteborg mit nur zwei von insgesamt fünf möglichen Sternen bewertet. Auf der Titelseite hatte "Expressen" geschrieben: "Der betrunkene Stones - Skandal von Ullevi".

"Das ist eine Premiere, ich habe noch nie auf eine schlechte Kritik reagiert", schreibt Richards, der von den Blättern eine Entschuldigung bei den Fans verlangt. Der zuständige Ressortleiter von "Expressen" sagte der "Dagens Nyheter" lakonisch: "Unser Kritiker hatte eine Meinung zur Qualität der Show und Keith Richards hat eine andere." Die Stones beendeten ihre Welttournee am Sonntag in London. "Dagens Nyheter" zufolge wartete Richards für seine Reaktion auf die schwedische Presse das Ende der Tour ab.

© AFP
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Mick Jagger bringt Best-of-Album heraus
04.09.2007

Hamburg (dpa) Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger blickt mit einem Best-of-Album auf seine Solo-Karriere zurück, berichtet der Internetdienst «Undercover.com». Auf der Anfang Oktober erscheinenden CD finden sich Klassiker wie «Dancing In The Street» ­ ein Cover des alten Hits von Martha and the Vandellas, den Jagger mit David Bowie aufgenommen hat, oder auch «(You Gotta Walk And) Don't Look Back» mit Peter Tosh.

Das Album soll auch drei unbekannte Songs enthalten. Neben «Checkin' Up On My Baby» und «Charmed Life» dürfte wohl der lange als verschollen gegoltene Song «Too Many Cooks (Spoil The Soup)» von besonderem Interesse sein, den John Lennon in den frühen 70er Jahre produziert hat.

© SZON.de
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MICK JAGGER legt sein erstes Best Of-Album vor!
09.09.2007

"The Very Best Of Mick Jagger" präsentiert die größten Solo-Hits des hochenergetischen Rolling Stones Frontmannes auf einer CD und erscheint am 28.09. bei Warner Music!

Jagger selbst hat das Album zusammengestellt, das neben einer hervorragenden Auswahl seines Repertoires drei bisher unveröffentlichte Songs und einige Specials enthält, die dem Fan das Herz höher schlagen lassen! "The Very Best Of Mick Jagger" fasst die Essenz seiner vier Solo-Alben zusammen und enthält selbstverständlich die Single-Hits "Sweet Thing", "Lucky In Love", "Let’s Work" und "Just Another Night".

Aber es gibt auch spektakuläre Highlights:

Die Duette mit David Bowie auf "Dancing In The Streets" und Peter Tosh auf "Walk Don’t Look Back", einem Track aus dem legendären Film „Performance“ von 1973 sowie je einen Song mit Bono (U2) und Lenny Kravitz.

Die bisher unveröffentlichten Tracks sind: "Charmed Life", "Too Many Cooks" und "Checking Up On My Baby", ein Blues-Klassiker, den er mit den Red Devils im Jahr 1993 aufnahm.

Zusätzlich erscheint "The Very Best Of Mick Jagger" in einer Deluxe-Version, die mit einer exklusiven DVD ausgerüstet ist und ebenfalls über exklusives Material verfügt. Zur Bonus-DVD gehören u.a. ein aktuelles Interview, das exklusiv für dieses DVD gedreht wurde, Clips aus den Filmen „Performance“ und „Being Mick“ und sieben Videos - darunter das "Dancing In The Streets"-Video mit Bowie.

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Richards-Tochter „Papa ist der weiseste Mann“
18.10.2007

Die Öffentlichkeit bringt Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards oft mit Drogen, Partys und Frauengeschichten in Verbindung. Seine Tochter lässt auf ihren Papa aber nichts kommen.

Theodora Richards nannte den Altrocker einen vorbildlichen Vater. Er habe ihnen als Kindern „Tischmanieren beigebracht, uns Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen und uns schon zum Aufstehen Musik von Mozart vorgespielt“, erzählte das 22-jährige US-Model in einem Interview der Zeitschrift „Max“. Ihr Vater sei „der weiseste Mann, den ich je kennengelernt habe“.

Der legendäre Stones-Gitarrist ist während seiner jahrzehntelangen Karriere nicht nur durch seine Musik, sondern immer wieder auch durch seinen exzessiven Lebenswandel in die Schlagzeilen geraten. In früheren Jahren geriet er durch seine damalige Drogenabhängigkeit wiederholt in Konflikt mit dem Gesetz.

Vor einigen Monaten sorgte Richards dann mit dem „Bekenntnis“ für Aufsehen, er habe die Asche seines Vaters zusammen mit Kokain geschnupft. Später ließ er mitteilen, diese Beichte sei nur ein Witz gewesen. Theodora Richards sagte zu den Skandalen um ihren 63-jährigen Vater: „Schade, dass die Leute nur eine Seite von ihm kennen.“

© jba/AFP/dpa
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"Rolling Stones": CHARLIE WATTS hat großen Respekt vor MICK JAGGER
24.12.2007

LONDON (urlbase.de) - Mick Jagger führt bei den "Rolling Stones" ein hartes Regime. Der Frontmann verzeiht so gut wie keinen Fehler seiner Bandkollegen. Drummer Charlie Watts sagte dem britischen Magazin "The World" dazu: "Meine Gedanken schweifen niemals ab, selbst wenn ich einen Song spiele, den ich in und auswendig kann. In der Minute, in der man einen Fehler macht, wird Mick sich verdammt noch mal umdrehen und einem einen bösen Blick zuwerden. Er hat überall Augen, sogar wenn er herumspringt."

Übrigens: Die "Rolling Stones" haben es ins "Guinness-Buch der Rekorde" geschafft. Ihre "Bigger Bang"-Tour war tatsächlich die erfolgreichste Konzertreise, die je eine Band auf die Bühne gezaubert hat. In der neuesten Ausgabe ist vermerkt, dass die "Stones" mit ihrer Tournee über 437 Millionen Dollar eingenommen haben.

© urlbase.de
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